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Die interimistische Präsidentin von Venezuela, Delcy Rodríguez, traf sich am Donnerstag im Palast von Miraflores mit einer Delegation des Außenpolitischen Ausschusses des Senats der Vereinigten Staaten, was einen weiteren Schritt im Annäherungsprozess zwischen beiden Ländern darstellt.
An der Sitzung nahmen auch die Geschäftsführerin der USA, Laura Dogu, sowie venezolanische diplomatische Vertreter teil, in einem Kontext, der von der Wiederaufnahme der bilateralen Beziehungen nach Jahren der Entspannung geprägt war.
Der Treffen ist Teil einer sich entwickelnden Arbeitsagenda zwischen Venezuela und den Vereinigten Staaten, die darauf abzielt, historische Differenzen zu managen und in Bereichen der Zusammenarbeit voranzukommen, insbesondere im Energiesektor, wie in einem offiziellen Kommuniqué erwähnt.
Seit Januar haben beide Regierungen konkrete Schritte unternommen, wie die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen, den Austausch von hochrangigen Delegationen und Vereinbarungen im Ölsektor.
Rodríguez hat kürzlich seine Absicht bekundet, eine „langfristige“ Beziehung zu Washington aufzubauen und eine gemeinsame Agenda auf der Grundlage gemeinsamer Interessen voranzutreiben.
Die Annäherung erfolgt nach dem Ausscheiden von Nicolás Maduro aus der Macht am 3. Januar 2026, was eine Übergangsphase im südamerikanischen Land einleitete und den Wiederbeginn von Kontakten zu den Vereinigten Staaten erleichterte.
Seitdem hat die Verwaltung von Donald Trump einen Prozess vorangetrieben, der politischen Druck mit Verhandlungen kombiniert, während Caracas versucht, seine Wirtschaft zu stabilisieren und seine Rolle als regionaler Energieträger zurückzugewinnen.
Zuvor hatte Rodríguez bereits Treffen mit US-Vertretern wie Laura Dogu abgehalten und diese Kontakte als "offene Gespräche" bezeichnet, die darauf abzielten, neue diplomatische Wege zu eröffnen.
Das neue Treffen mit US-Senatoren verstärkt die Idee, dass beide Seiten auf eine strukturiertere Beziehung hinarbeiten, inmitten eines geopolitischen Szenarios, das von der globalen Energiekrise und den internen Veränderungen in Venezuela geprägt ist.
Die Vereinigten Staaten haben diese Woche zum ersten Mal seit 2019 ihre Flagge an der Botschaft in Washington in Caracas gehisst.
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