Wenn etwas das kubanische Regime bewiesen hat, dann ist es, dass je mehr sich die Krise verschärft, desto mehr Initiativen von oben ergriffen werden, die die realen Probleme der Bevölkerung nur wenig lindern.
Die neueste ist „Mi Barrio por la Patria“, ein neues Gemeinschaftsprogramm, das vom Staatsrat genehmigt wurde, eine Art „Erfindung“, um die Gehälter einer völlig veralteten und obsoleten Struktur zu rechtfertigen, die in der heutigen Gesellschaft keinerlei Rolle spielt.
Die Informationen wurden von der offiziellen Zeitung Granma veröffentlicht, nach einer Sitzung des Organs, in der die allgemeinen Richtlinien dieser Bewegung als Teil der Regierungsstrategie für 2026 festgelegt wurden.
Laut der Erklärung der Vizepräsidentin des Parlaments, Ana María Mari Machado, zielt die Initiative darauf ab, Maßnahmen in den Gemeinschaften zu fördern, unter Einbeziehung politischer Organisationen, Massenorganisationen, lokaler Verwaltungen und der Bevölkerung.
Das Programm ist in drei Hauptbereiche gegliedert: „Sicheres Viertel“, „Beteiligtes Viertel“ und „Produktives Viertel“, die darauf abzielen, direkt in das Gemeinschaftsleben einzugreifen, basierend auf den Prioritäten des Staates.
Laut den Behörden ist dieser Vorschlag Teil des Wirtschafts- und Sozialprogramms der Regierung und zielt darauf ab, das territoriale Management in einem durch Treibstoffmangel und wirtschaftliche Schwierigkeiten geprägten Kontext zu stärken.
Während der Sitzung betonte der Präsident des Staatsrats, Esteban Lazo, die Wichtigkeit der Bewegung, um die offiziellen Politiken aus den Vierteln heraus zu unterstützen und das zu stärken, was er als die „Eroberungen der Revolution“ bezeichnete.
Der Launch erfolgt vor dem Hintergrund einer komplexen Lage im Land, mit Stromausfällen, Mangel an grundlegenden Ressourcen und einer Verschlechterung der Lebensbedingungen.
Darüber hinaus ist das Programm im Rahmen der für 2026 geplanten Feierlichkeiten angesiedelt, darunter der hundertste Geburtstag von Fidel Castro und das 50-jährige Bestehen des Systems der Volksmacht.
Wie zu erwarten war, eine weitere "Initiative" der politischen Propaganda des Regimes.
Obwohl es als eine Initiative zur Teilnahme der Bevölkerung präsentiert wird, verstärkt das Konzept die Präsenz politischer Strukturen in den Gemeinden, im Einklang mit früheren Modellen der sozialen Organisation, die vom Regime selbst gefördert wurden.
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