Brayan “El Joker”, Sieger der Reality-Show El Rancho de Destino, sprach in einem Interview mit dem Moderator Alexander Otaola über seine Teilnahme an der Sendung und enthüllte mehrere interne Details zu dem Format, die bisher nicht öffentlich bekannt waren.
Der kubanische Influencer sprach eines der sensibelsten Themen an: das Geld. Wie er erklärte, soll der Creator der Reality-Show versprochen haben, einen Prozentsatz der während der Show generierten Einnahmen unter den Teilnehmern zu verteilen, basierend auf dem, was sie über den Superchat erhalten haben.
Laut Brayan war das Engagement klar: 10 % des Superchats für diejenigen, die weniger als 100.000 Dollar erhalten, und 20 % für diejenigen, die diesen Betrag überschreiten. „Nachdem die Investition abgezogen ist, werde ich 10 % an diejenigen geben, die weniger als 100.000 erhalten, und 20 % an diejenigen, die mehr als 100.000 erhalten“, zitierte er Destino Tolk.
Sin embargo, versicherte er, dass diese Zahlungen noch nicht erfolgt sind. "Nein, nein, nein, noch nicht. Ob es passieren wird, weiß ich nicht", sagte er und ließ die Erfüllung dieses Versprechens in der Luft stehen.
Otro Punkt, der für Kontroversen sorgte, war die vertragliche Situation mehrerer Teilnehmer. Obwohl Brayan klarstellte, dass er ohne Schulden oder Verpflichtungen gegangen sei, wies er darauf hin, dass andere Teilnehmer an komplizierte Vereinbarungen gebunden gewesen sein könnten.
„Es gibt viele, die Schulden haben... es gibt viele, die sogar Verträge von zwei Jahren mit Sponsoren haben... die in diesen zwei Jahren nicht bezahlt werden, weil sie bereits bezahlt wurden“, erklärte er.
Über die Zukunft des Reality-Shows sind ebenfalls Fragen im Raum. Während des Gesprächs äußerte Otaola Skepsis gegenüber einer möglichen zweiten Staffel und nannte mehrere Probleme, die seiner Meinung nach deren Fortsetzung erschweren: von Konflikten mit der Miete des Ortes und der Produktion bis hin zu nicht eingehaltenen Versprechen und Spannungen mit ehemaligen Mitgliedern der Show.
Obwohl der Schöpfer des Projekts, Destino Positivo, im Februar eine neue Ausgabe angedeutet hat, gibt es bis jetzt keine offizielle Bestätigung.
In der Zwischenzeit haben Bryans Aussagen die Debatte in den sozialen Medien neu entfacht, wo die Reaktionen nicht lange auf sich warten ließen. Einige Nutzer stellen direkt das Geschehen in Frage mit Sätzen wie „Und wann gibt es die Wasserstellen?“ oder „Wer verschenkt so viel Geld einfach so?“, während andere kritischer mit dem Influencer umgegangen sind: „Der ist da hin, um den Hunger zu stillen“ oder „Was für ein niederes Individuum ist dieser Typ?“
Auch gibt es diejenigen, die der Meinung sind, dass seine Worte jenseits der Kontroverse eine Realität aufdecken, die bisher nicht erzählt wurde: „Er hat ganz allein die ganze Geschichte ausgeplaudert“, kommentierte ein Nutzer.
Die Debatte ist nach wie vor offen.
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