Reparte Geld an Freunde seines Sohnes im Viertel von Kuba und entfacht eine heftige Kontroverse in den sozialen Medien

Cubana verteilt Geld in KubaFoto © @nataliaramos2001 / TikTok

Ein auf TikTok veröffentlichtes Video der kubanischen Nutzerin Natalia Ramos hat eine intensive Debatte in den sozialen Medien ausgelöst, nachdem gezeigt wurde, wie sie Geld an mehrere Kinder aus ihrem Viertel in Kuba verteilt.

In den Bildern ist die junge Frau zu sehen, wie sie Geldscheine an die Kinder verteilt, während sie in einer bescheidenen Umgebung Zeit mit ihnen verbringt. „Ich habe ihnen gegeben, was ich konnte, und einen schönen Tag mit ihnen geteilt… aber ich ging mit gebrochenem Herzen, weil ich verstand, dass ihr Lächeln groß, aber ihr Bedarf noch größer war“, schrieb sie in dem Beitrag.

Im Video hört man ihn auch sagen: „Das ist die Demut, die ich mit all den kleinen Freunden meines Kindes aus der Nachbarschaft zeige, weil ich weiß, was sie alles durchmachen. Ich gebe euch das, damit ihr euch etwas Süßes kaufen könnt.“

Die Geste, die die harte wirtschaftliche Realität widerspiegelt, mit der viele Familien in Kuba konfrontiert sind, rief unter den Nutzern gemischte Reaktionen hervor.

Einige Internetnutzer lobten die solidarische Handlung und hoben die Absicht hervor, inmitten der Knappheit zu helfen: „Was zählt, ist die Tat, macht es auch ihr“, kommentierte eine Nutzerin zur Verteidigung des Gestes.

Dennoch bezweifelten andere, dass die Hilfe aufgenommen und in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden sollte. „So etwas wird nicht aufgezeichnet, wenn es von Herzen gegeben wird“, meinte ein Nutzer. „Für mich geschieht das im Verborgenen“, fügte ein anderer hinzu.

Es gab auch Kritiken an der Art der Hilfe und es wurden Alternativen vorgeschlagen: „Ich hätte es vorgezogen, Spielzeug zu kaufen und eine Party für alle zu veranstalten“, kommentierte ein weiterer Nutzer.

Das Video öffnet die Debatte über die Darstellung von solidarischen Handlungen in sozialen Netzwerken und spiegelt gleichzeitig die schwierige Situation wider, in der viele Kinder auf der Insel leben, wo Gesten wie diese in Anbetracht der wirtschaftlichen Krise immer häufiger werden.

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Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.

Yare Grau

Gebürtig aus Kuba, lebe ich jetzt in Spanien. Ich habe Sozialkommunikation an der Universität von Havanna studiert und später ein Studium der audiovisuellen Kommunikation an der Universität von Valencia abgeschlossen. Derzeit bin ich Teil des CiberCuba-Teams als Redakteurin in der Unterhaltungssektion.