Ein in Houston, Texas lebender Kubaner, identifiziert als Evian García Morales, hatte diese Woche einen großen Schrecken, als er eine Schlange mit einem Schlauch verwechselte, während er eine alltägliche Aufgabe in seinem Zuhause erledigte.
Der Moment wurde in einem Video festgehalten, in dem Garcia Morales mit seinem unverwechselbaren kubanischen Akzent den Moment der Entdeckung schildert: "schaut mal, ich war gerade dabei, das hier anzuzünden, ich hatte das nicht bemerkt, es sah aus wie ein Schlauch und seht euch an, was das ist."
Im Video sieht man die Schlange neben einer Wasserleitung, was die anfängliche Verwirrung erklärt.
Fernab davon, den Humor zu verlieren, wendet sich der Protagonist direkt an das Reptil und behauptet, es sei "gestresst" gewesen.
Was für viele Einwohner von Houston eine relativ gewöhnliche Situation sein mag, ist für die Kubaner das Auffinden einer Schlange oft eine ganz besondere Neuheit.
In Kuba gibt es keine Schlangen und folglich existiert keine Kultur des Zusammenlebens mit diesen Reptilien in Wohnumfeldern, sodass das Treffen mit einem von ihnen in Höfen und Gärten immer Überraschung und manchmal sogar große Angst hervorruft.
Houston erlebt derzeit seine aktivste Schlange-Saison, die von Ende Februar bis Juni dauert, mit einem Höhepunkt der Aktivität im März und April.
In den letzten Monaten sind die Reptilien unterwegs, um Nahrung, einen Partner und Nistplätze zu suchen, und es ist nicht ungewöhnlich, dass sie in Höfen, Garagen und Wohnanlagen auftauchen.
Unter den gefährlichsten Arten in der Region befinden sich die Korallenschlange und die Klapperschlange, die als western diamondback rattlesnake bekannt ist.
Der Texas Parks and Wildlife Department empfiehlt den Bewohnern, mögliche Unterkünfte in ihren Gärten zu beseitigen, wie Steine, angesammelte Äste oder hohes Gras, die Anwesenheit von Nagetieren zu kontrollieren und Zugänge abzudichten, um das Risiko solcher Begegnungen zu verringern.
Houston beherbergt eine geschätzte kubanische Gemeinschaft von etwa 100.000 Bewohnern, die hauptsächlich in den Vierteln Gulfton und Spring Branch konzentriert ist.
Die Videos von Kubanern im Exil, die humorvoll auf unerwartete Situationen mit Tieren reagieren, haben sich zu einem wiederkehrenden und beliebten Genre in den sozialen Medien entwickelt, wie zum Beispiel als eine Kakadu den kubanischen Influencer Preña Palma angegriffen hat. Auch das Video von Garcia Morales hat bereits alle Zutaten, um sich dieser Liste anzuschließen.
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