Ehemalige Beraterin von Trump: "Ich schwöre, bis zum Ende gegen den Kommunismus zu kämpfen."



Mercedes Schlapp (i)Foto © X/@mercedesschlapp

Mercedes Schlapp, ehemalige Direktorin für Strategische Kommunikation im Weißen Haus während der ersten Amtszeit von Trump, veröffentlichte diesen Donnerstag ein Video auf X, in dem sie ihr persönliches Engagement gegen den Kommunismus mit einer eindringlichen Erklärung bekräftigte: "Für uns ist das persönlich. Mein Vater war politischer Gefangener in Kuba, deshalb schwöre ich, bis zum Ende gegen den Kommunismus zu kämpfen."

Im Video erklärt Schlapp, dass ihr Vater sieben Jahre unter der Diktatur von Fidel Castro inhaftiert war. "Wir kennen aus erster Hand die Grauen des Kommunismus, die Gräueltaten dieser Diktaturen, die die Rechte und das Eigentum unschuldiger Menschen, einschließlich meiner Familie, geraubt haben", sagte sie. Schlapp wurde 1971 in Florida geboren, als Tochter von exilierten kubanischen Einwanderern, und hat diese Familiengeschichte zu dem Schwerpunkt ihres politischen Aktivismus gemacht.

In ihren Aussagen beschreibt die ehemalige Beraterin das, was sie als Fortschritte der konservativen Bewegung in Lateinamerika ansieht. Sie hebt die Expansion von CPAC Latino — einer Organisation, deren Mitbegründerin sie in ihrer lateinamerikanischen Abteilung ist — nach Mexiko, Paraguay und Argentinien hervor, wo sie Präsident Javier Milei als "einen Kämpfer gegen den Kommunismus" lobt und sein berühmtes Zitat "Viva la libertad, carajo" anführt. Außerdem feiert sie die Arbeit des Sondergesandten Rick Grenell in Venezuela als Teil der Bemühungen, Druck auf das Regime von Nicolás Maduro auszuüben.

Sobre Kuba äußerte sich Schlapp besonders nachdrücklich. "Wir setzen die kubanische Regierung auf eine sehr, sehr, würde ich sagen, kreative Art unter Druck, um zu sehen, ob wir nach 67 Jahren in Kuba endlich einen Wandel erleben können. Wir erzielen große Fortschritte", bemerkte sie. Ihre Worte stimmen mit der öffentlichen Haltung von Präsident Trump überein, der versicherte, dass Kuba bald fallen wird und dem Außenminister Marco Rubio die Verhandlungen über einen möglichen Regimewechsel auf der Insel übertrug.

Das Video sammelte mehr als 127.000 Aufrufe und etwa 5.600 Reaktionen auf X wenige Stunden nach seiner Veröffentlichung, was das große Interesse widerspiegelt, das das Thema innerhalb der kubanoamerikanischen Gemeinschaft und der konservativen Bewegung hervorruft.

Die Äußerungen von Schlapp erfolgen zu einem Zeitpunkt maximalen Drucks von Washington auf Havanna. Seit Januar 2026 hat Trump eine Exekutive Anordnung erlassen, die Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten erklärt, und seine Administration hat mehr als 240 neue Sanktionen verhängt, die Ölversorgung der Insel blockiert und die diskreten diplomatischen Kontakte mit Figuren des kubanischen Systems intensiviert, was von Analysten als eine Strategie beschrieben wurde, um die Macht auf der Insel ohne militärische Intervention neu zu konfigurieren.

Diese Bewegungen sind Teil dessen, was einige als 'Cubastroika': Trumps Plan zur Förderung wirtschaftlicher Veränderungen auf der Insel bezeichnet haben, eine Strategie, die wirtschaftlichen Druck mit selektiver Öffnung kombiniert, um einen Übergang von innen heraus im eigenen System zu erzwingen.

Analysten und internationale Medien haben diese Strategie aufmerksam verfolgt. Während Bloomberg den Plan von Trump zur Transformation Kubas detailliert, haben andere Regierungen wie die Spaniens es vorgezogen, Abstand von der Strategie Washingtons zur Insel zu wahren.

"Die Lateinamerikaner wollen Freiheit. Sie kommen nach Amerika. Sie wollen Wohlstand. Und sie wollen wissen, dass sie ihr Leben in ihren eigenen Ländern, in ihren Heimatländern aufbauen können, anstatt sich mit diesen linken Regierungen auseinandersetzen zu müssen, die so viel von ihren Gesellschaften zerstört haben", schloss Schlapp im Video.

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