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Der Künstler und politische Gefangene aus Kuba Luis Manuel Otero Alcántara hat einen neuen Hungerstreik begonnen, der vorerst bis zum 6. April dauern wird, inmitten wachsender Spannungen und Beschwerden über seine Situation im Gefängnis.
Laut Informationen, die in sozialen Netzwerken von der Aktivistin Anamely Ramos verbreitet wurden, hatte Otero Alcántara am 26. März mit einem teilweisen Fasten von 12 Stunden pro Tag begonnen, das er am 31. März abschließen wollte. Er beschloss jedoch, den Protest zu intensivieren und sich ausschließlich von Wasser zu ernähren.
Die Entscheidung wäre durch kürzliche Morddrohungen gegen ihn und die Angst motiviert, dass die Behörden seine Strafe über die fünf Jahre Freiheitsentzug hinaus verlängern könnten, die im Juli dieses Jahres vollständig abgesessen werden müssen.
Der Aktivist, eine der bemerkenswertesten Figuren der oppositionellen Bewegung in Kuba, hat zahlreiche Hungerstreiks sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gefängnisses durchgeführt, von denen einige schwerwiegende Folgen für seine Gesundheit hatten, einschließlich einer partiellen Gesichtslähmung in der Vergangenheit.
Laut Angehörigen ist der Gesundheitszustand von Otero Alcántara fragil, was die Besorgnis über die Risiken dieser neuen Protestaktion verstärkt.
Als ein Symbol des Widerstands gegen das kubanische Regime angesehen, hat sein Fall wiederholte Beschwerden von internationalen Organisationen und Aktivisten hervorgerufen, die seine Freilassung und größere Garantien für seine Integrität fordern.
Der neue Streik weckt die Alarmglocken bezüglich der Situation der politischen Gefangenen auf der Insel und dem Einsatz solcher extremer Aktionen als Form des Widerstands gegen das, was als systematische Missbräuche der Macht angeprangert wird.
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