Eine Kubanerin namens Iris (@amymodo2 auf TikTok) veröffentlichte an diesem Mittwoch ein Video, in dem sie ihre Sichtweise zu lateinamerikanischen Frauen darlegt, die durch Heiratsvermittlungen mit europäischen Männern nach Europa emigrieren, und argumentiert, dass man nicht verallgemeinern könne, indem man behauptet, dass alle von ihnen schlecht seien.
Das Video, mit einer Dauer von vier Minuten und 23 Sekunden, thematisiert offen die Risiken dieser Art von Migration, die Fälle von Misshandlung und die verfügbaren Instrumente, damit Frauen vorankommen oder diese Beziehungen verlassen können.
"Ich finde es nicht gerecht, dass alle europäischen Männer so sind, nein. Schlechte Männer gibt es überall", bemerkt Iris im Video und erkennt gleichzeitig an, dass es missbräuchliche Situationen gibt, die nicht verharmlost werden dürfen.
Die Content-Creatorin warnt vor den Fällen, in denen eine Beziehung nicht mehr als Partnerschaft gilt, sondern zu einer Falle wird: wenn dieser Mann nicht ihr Partner ist. Dieser Mann ist ihr Wärter, eine Situation, die, wie sie sagt, viele migrantische Frauen aus Angst oder Unkenntnis ihrer Rechte im Stillen erleben.
Diese Realität wird durch Zahlen untermauert. Studien zur Gewalt gegen Frauen aus Lateinamerika in Europa zeigen, dass nur 18,5% der immigrantischen Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, Hilfe bei Institutionen suchten, was das Ausmaß der Unterschätzung und die Hürden, die diese Frauen beim Anzeigen überwinden müssen, verdeutlicht.
Die kubanische Migration nach Europa durch Heiratsmigration ist kein neues Phänomen. Laut historischen Daten stieg die Zahl der hispano-kubanischen Ehen von 15 im Jahr 1990 auf 1.190 im Jahr 1996, was das stetige Wachstum dieses Migrationsweges über die Jahrzehnte hinweg widerspiegelt.
En der heutigen Zeit leben in Spanien fast 68.000 Kubaner laut Daten von 2022, eine bedeutende Gemeinschaft, in der viele Frauen genau durch emotionale Bindungen zu europäischen Staatsbürgern kamen.
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