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Die kubanische Exilgemeinde versammelte sich in der Ermita de la Caridad del Cobre, in Miami, um ein bewegendes Kreuzweg im Gebet für das Leiden des kubanischen Volkes und sein Streben nach Freiheit zu gestalten.
Die Kirche zeigte in ihrem Facebook-Profil den Verlauf der 14 Stationen des Kreuzes, wo die Teilnehmer ihre Gebete mit dem Symbolismus der Passion Jesu Christi verbanden und dieses Opfer als Spiegelbild des Schmerzes anboten, den Kuba seit Jahrzehnten erlebt.
Der Anlass war von einer tiefen spirituellen Bedeutung geprägt, in einer Umgebung, die die Botschaft der Hoffnung verstärkte.
Das ruhige Meer und ein goldener Sonnenuntergang begleiteten den Tag und beschworen die Vorstellung herauf, dass nach dem Leiden die Erlösung kommt.
„Kuba wird auferstehen. Es wird das würdevolle Leben führen, auf das es so viele Jahre gewartet hat“, war einer der zentralen Sätze, die während der Veranstaltung geteilt wurden, in der auch die Überzeugung zum Ausdruck kam, dass der Wandel immer näher rückt.
Die Teilnehmer beriefen sich auf den Glauben als Motor des Widerstands, in einem Kontext, in dem sie der Meinung sind, dass das kubanische Volk seine eigene „Kreuzzeit“ durchlebt, geprägt von der Wirtschaftskrise, der Repression und den alltäglichen Schwierigkeiten.
„Kuba, erhebe dich… deine drei Tage im Grab neigen sich dem Ende zu. Die Freiheit beginnt, den Stein zu bewegen“, war eine weitere Botschaft, die von der Ermita verbreitet wurde, in klarer Anspielung auf die Hoffnung auf eine nationale Wiedergeburt.
Die Ermita de la Caridad, Symbol des Glaubens und der Identität des kubanischen Exils, wurde erneut zum Schauplatz des Zusammentreffens, des Gebets und des Ausdrucks eines gemeinsamen Sehnens: ein freies, würdiges und friedliches Kuba.
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