Bewaffnete Vermummte überfallen zwei Frauen in Cárdenas; ein Verdächtiger festgenommen



Einer der mutmaßlichen Täter des Raubüberfalls auf zwei Frauen in Cárdenas wurde festgenommenFoto © Cubadebate und Facebook/Con Todos La Victoria

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Ein Mann wurde in der Gemeinde Cárdenas, Matanzas, festgenommen, der als einer der mutmaßlichen Verantwortlichen für ein raubüberfall mit Gewalt bezeichnet wird, der vor einigen Tagen gegen zwei Frauen im öffentlichen Raum von einer Gruppe vermummter Personen begangen wurde, wie eine Quelle berichtete, die mit dem Innenministerium (Minint) verbunden ist.

Die Facebook-Seite "Con Todos La Victoria" berichtete, dass der Überfall in der Gegend von Pueblo Nuevo Norte an der Kreuzung von Calzada und San Juan de Dios stattfand, als die Opfer vorbeigingen. In diesem Moment wurden sie von mehreren Unbekannten mit verhüllten Gesichtern aufgehalten und unter Bedrohung mit einem Messer ihrer persönlichen Gegenstände beraubt.

Unter den entwendeten Objekten befanden sich zwei Mobiltelefone, zwei tragbare Ladegeräte und persönliche Dokumente. Die Angreifer flüchteten vom Tatort, ohne den Frauen körperliche Verletzungen zuzufügen, obwohl das Ereignis sie sichtbar betroffen hat.

Die Veröffentlichung wies darauf hin, dass einer der mutmaßlichen Räuber, identifiziert als Víctor Manuel Carrasco Cutiño, später von einem Streifenpolizisten festgenommen wurde, nachdem er während eines Polizeieinsatzes Verd suspicious erregt hatte.

Captura von Facebook/Con Todos La Victoria

Laut der offiziellen Version der Ereignisse steht die Person in direktem Zusammenhang mit dem Raub und hat zudem noch anhängige Verfahren wegen Vergewaltigung und Missbrauch von Minderjährigen.

Bislang sind keine weiteren Details über das Strafverfahren gegen ihn oder über die anderen Beteiligten am Überfall bekannt geworden.

Zunehmende Unsicherheit in Matanzas

Der Fall reiht sich ein in andere jüngste Vorfälle, die in der Provinz Matanzas gemeldet wurden und einen Anstieg der Kriminalität und Gewalt belegen, inmitten der wirtschaftlichen Krise, die das Land durchlebt.

Ende Februar kam es in der Stadt Cárdenas zu einem gewalttätigen Vorfall, der große Bestürzung auslöste: ein Rentner starb nach dem Überfall, den mehrere Jugendliche ihm während eines Raubes angetan hatten, während er in der Früh vor einer Bank wartete.

Im März wurde ein Bewaffneter Überfall auf eine landwirtschaftliche Genossenschaft im Landkreis Colón gemeldet. Sieben maskierte Männer stürmten auf Pferden in den Ort, und nachdem sie in die Luft geschossen hatten, entwendeten sie neun Rinder.

Ebenso wurden Diebstähle im öffentlichen Raum und in Wohnungen gemeldet, einige auf Video festgehalten und in sozialen Medien verbreitet.

Der Anstieg von immer gewalttätigeren Verbrechen verursacht eine zunehmende Unsicherheit und Besorgnis in der Bevölkerung.

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