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Die Polizei hat vier der Verdächtigen eines gewaltsamen Überfalls auf eine landwirtschaftliche Genossenschaft in der Gemeinde Colón in Matanzas festgenommen, wo sieben vermummte Männer eindrangen, in die Luft schossen und neun Rinder entwendeten.
Die Ereignisse fanden in der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (CPA) José María Duarte in der Gemeinde San José de los Ramos statt, gemäß dem Facebook-Profil „Con Todos La Victoria“, das mit dem Ministerium für Innere Angelegenheiten (Minint) verbunden ist. Die Quelle gab kein Datum an, an dem der Vorfall registriert wurde.
Laut der Veröffentlichung betraten die sieben Personen mit verhüllten Gesichtern und zu Pferd das Gelände der Einrichtung, schossen dabei in die Luft, um einzuschüchtern, und entführten die neun Rinder aus einer Weide, die sie anschließend auf einem Zuckerrohrfeld einen Kilometer vom Ort entfernt schlachteten.
Laut der offiziellen Version des Falls endete die von den Behörden durchgeführte Ermittlungsarbeit in Einsätzen, bei denen vier der mutmaßlichen Täter festgenommen wurden, die nur mit ihren Vornamen identifiziert wurden: Lesdany, Guillermo, Yordan und Héctor.
Der Bericht fügte hinzu, dass zwei von ihnen - ohne nähere Angaben - Vorgeschichte haben, da sie an einem ähnlichen Raub beteiligt waren, "auch zu Pferd, auch mit Drohungen", auf der Finca Progreso. Bei diesem Vorfall eigneten sie sich drei Rinder an, nachdem sie mit Steinen geworfen und den Besitzer in seinem eigenen Haus eingesperrt hatten.
Das Profil „Con Todos La Victoria“ teilte mit, dass die Ermittlungen zu dem Diebstahl in der Kooperative San José de los Ramos weiterhin offen sind und bestätigte, dass die Festgenommenen für ihr Handeln vor Gericht gestellt werden.
Im gewohnten triumphalistischen Ton der offiziellen Mitteilung wurde die Festnahme als „wichtiger Schlag gegen die Kriminalität vor Ort“ und als „Schachmatt für die Straflosigkeit“ bezeichnet.
Dennoch gibt es wiederholt Berichte über ähnliche Fälle, einige davon sogar mit fatalen Folgen, was die mangelnde Sicherheit in den ländlichen Gebieten des Landes und das ineffiziente Handeln der Behörden zur Bekämpfung der Kriminalität deutlich macht.
Der Diebstahl und illegale Schlachtung von Vieh in den Feldern Kubas hat zugenommen, während sich die Wirtschaftskrise zuspitzt und die Polizei nicht in der Lage ist, Ordnung und Ruhe zu gewährleisten.
Die Landwirte bestehen darauf, dass diese Art von Verbrechen weiterhin außer Kontrolle ist, was ihr Vermögen beeinträchtigt und zudem die Agrarwirtschaft und die Lebensmittelsicherheit belastet.
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