In Mayabeque werden vier Pfund Reis verteilt, der von China gespendet wurde



Ein Teil der Reisladung, die in Havanna angekommen ist (Referenzbild)Foto © Collalge X/EmbaCubaChina

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Die Provinz Mayabeque hat mit der kostenlosen Verteilung von vier Pfund Reis pro Verbraucher begonnen, entsprechend der Spende von über 30.000 Tonnen, die die Volksrepublik China Kuba als Notfallhilfe übergeben hat.

Die Ankündigung wurde am vergangenen Mittwoch von dem offiziellen Konto von Comercio Mayabeque auf Facebook gemacht.

Auch der chinesische Botschafter in Kuba, Hua Xin, äußerte sich zu der Nachricht mit einer Botschaft auf X: "Jeder Reiskorn ist ein Spiegelbild der Solidarität und Zuneigung des chinesischen Volkes. Wir werden weiterhin gemeinsam für eine bessere Zukunft arbeiten!".

Die veröffentlichten Bilder zeigen staatliche Lagerhäuser der Gemeinde San José de las Lajas, wo Arbeiter das Getreide mit mechanischen Waagen wiegen und an die Verbraucher ausgeben, im Rahmen des kubanischen Rationierungssystems.

Armando García Mesa, Direktor für Handel der Provinz, informierte, dass die kostenlose Lieferung schrittweise in allen Gemeinden voranschreitet und alle Verbraucher jedes Haushalts umfasst, und dass sie fortgesetzt wird, bis der soziale Verbrauch des Gebietes gedeckt ist.

Am 26. März kam das Schiff Loyalty Hong mit 15.600 Tonnen Reis als Spende aus China in Havanna an.

Laut offiziellen Berichten ist diese Lieferung Teil einer größeren Spende von 30.000 Tonnen, die im Januar im Rahmen der Kooperationsvereinbarungen zwischen beiden Ländern angekündigt wurde.

Am 27. März schickte China erneut Reis nach Kuba mit einem neuen Kontingent von 15.000 Tonnen, das vom Hafen in Shanghai ablegte, als Teil eines von Peking genehmigten Nothilfeprogramms von 60.000 Tonnen.

Die Verteilung war nicht ohne Kritik. Viele Kubaner haben die Lieferungen als Miglieder für Miglieder bezeichnet, während andere Stimmen die anhaltende Ernährungsunsicherheit in den Haushalten angeprangert haben. Eine kubanische Großmutter fasste das Drama mit deutlichen Worten zusammen: "wir essen nichts außer Reis, die Alten und die Kinder".

Die Spende ist Teil eines größeren Engagements, da China den Versand von 60.000 zusätzlichen Tonnen in einer zweiten Runde humanitärer Hilfe an die Insel angekündigt hat.

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