Cubana berichtet über den Grund, warum sie nach 6 Jahren Spanien in die Vereinigten Staaten gegangen ist: "Wir fangen wieder von vorne an."



Cubana in den Vereinigten StaatenFoto © TikTok / @viviendoconyeny

Eine Kubanerin, die auf TikTok als Yeny bekannt ist, teilte die Geschichte, warum sie Valencia, wo sie sechs Jahre lang lebte, verlassen hat, um in die Vereinigten Staaten zu ziehen, und die Antwort überraschte viele: Es war nicht aus Geld- oder Sicherheitsgründen, sondern aus Liebe zu ihrer Familie.

Im Video, das auf ihrem Kanal "viviendo con Yeny" veröffentlicht wurde, beginnt Yeny mit einer direkten Frage: "Warum bin ich in die Vereinigten Staaten gekommen, nachdem ich sechs Jahre in Spanien gelebt habe". Was folgt, ist ein ehrliches, unverfälschtes Zeugnis, das eine sehr empfindliche Saite innerhalb der kubanischen Emigrantengemeinschaft berührt.

Ihr Fazit über Spanien ist zwiespältig. Auf der einen Seite gibt sie offen zu, dass sie die spanische Kultur liebt: "In Valencia zu leben ist sehr ruhig. Es ist eine super ruhige, super freundliche Stadt. Eine Stadt, die dich von dem Moment an aufnimmt, in dem du ankommst." Sie erinnert sich liebevoll daran, wie sie ihre älteste Tochter allein zur Schule gehen sieht, was sie mit den Zeiten in Kuba vergleicht, aber "mit ein bisschen mehr Entwicklung".

Pero der Arbeitsmarkt war ihr großer Schock. "Das Einzige, was mich in Spanien schockierte, war die Arbeit. Es war sehr schwer, einen Job zu finden, weil sie sehr viel verlangten... immer wenn du dich irgendwo beworben hast, verlangten sie mindestens ein Jahr Erfahrung", erklärte sie. Sie arbeitete im Gastgewerbe, einem Sektor, den sie direkt einstufte: "Die Arbeit im Gastgewerbe ist sehr schlecht bezahlt. Es wird sehr schlecht bezahlt." Sie arbeitete auch in der Reinigung und, in ihren eigenen Worten, "in tausend Dingen".

Sin embargo, die entscheidende Grund, den Atlantik zu überqueren, war nicht beruflicher Natur. "Man hat immer ein Leere", gab Yeny zu, und diese Leere hatte einen Namen: ihre Schwester und ihre Eltern, die alle in den Vereinigten Staaten leben. Der endgültige Auslöser kam mit der Geburt ihrer zweiten Tochter. "Ich habe meinen Vater seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Jana wird geboren und ich wünsche mir mehr denn je, dass er Jana kennenlernen kann", erzählte sie mit offensichtlicher Emotion.

Die Entscheidung kam fast spontan. "Einen Tag nach meiner Rückkehr aus Kuba von den Ferien kam mir der Gedanke: Ich werde ein Visum für die Vereinigten Staaten beantragen, und was auch immer Gott will, soll geschehen", berichtete er. Das Konsulat hat das Visum für die ganze Familie genehmigt, und so begann eine neue Phase. "Wir fangen wieder von Null an, aber sind voller Hoffnung und danken Gott die ganze Zeit, dass wir unsere Familie in der Nähe haben", sagte er.

Das Video löste eine Welle der Identifikation in den Kommentaren aus. Eine Nutzerin schrieb: "Ich lebe seit 29 Jahren in Spanien. Genau in Valencia. Was für ein Zufall. Jetzt bin ich seit einem Jahr hier in den Vereinigten Staaten und glaub mir, ich leide. Es wird mir sehr schwer." Eine andere Nutzerin gestand: "Mein Gott, ich werde 7 Jahre in Spanien verbringen. Es ist schön, sehr schön. Aber das Berufliche und das Soziale machen mich fertig."

Variierte Follower fragten ebenfalls, wie man das Visum beantragt, und Yeny bestätigte in den Kommentaren, dass sie mit einem Touristenvisum gekommen ist, und versprach ein erläuterndes Video über den Prozess. Ihre Geschichte gewinnt im aktuellen Kontext besonders an Bedeutung, da die migratorischen Einschränkungen gegenüber Kuba in den Vereinigten Staaten sich erheblich verschärft haben, was es zunehmend schwieriger macht, ihren Weg nachzuvollziehen.

Yeny schloss ihr Video mit einer Botschaft ab, die bei ihren Followern Anklang fand: "Der beste Ort zum Leben ist der, den dein Herz sich wünscht. Wo deine Seele ruhig ist, wo du dich vollkommen fühlst, das ist dein Platz. So einfach ist das."

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