Eine intensive Rauchwolke, die am Dienstag in Havanna zu sehen war, sorgte für angespannte Momente unter den Anwohnern des Stadtteils Marianao, die praktisch inmitten der Dichte gefangen waren, die alles umhüllte.
Die Bilder, die auf sozialen Netzwerken vom Nutzer Artista Real geteilt wurden, zeigen, wie der Rauch die Straße ergriff und die Sichtbarkeit völlig nahm. Die Gebäude, die Strommasten oder sogar die Straße selbst waren kaum zu erkennen. Inmitten dieses Szenarios arbeiteten Feuerwehrleute gegen die Zeit, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Die Auswirkungen waren nicht nur visuell. Laut Zeugenaussagen von Personen, die vor Ort waren, war der Geruch unerträglich. „Der Gestank, der das verursachte, war enorm, man konnte es nicht aushalten“, schrieb der Autor des Beitrags und spiegelte die Verzweiflung wider, die diejenigen erlebten, die das Geschehen miterlebten.
Das Feuer erforderte den Einsatz eines Tankwagens und mehrerer Einsatzkräfte, die sich in die Rauchwolke begaben, um die Flammen zu ersticken. Einige Anwohner blieben in der Nähe und beobachteten besorgt, während andere sich angesichts der Intensität des Rauchs entschieden, sich zu entfernen.
Bis jetzt wurden keine offiziellen Versionen zu den Ursachen des Brandes oder zu möglichen Verletzten oder Sachschäden bekannt gegeben, aber das Ereignis hinterließ einen starken Eindruck bei denen, die es erlebt haben.
In einer Stadt, in der großflächige Brände nicht häufig vorkommen, wecken Szenen wie diese die Ängste vieler Kubaner: die Angst, in Notfällen mit begrenzten Ressourcen konfrontiert zu sein und unter Bedingungen zu agieren, die innerhalb von Minuten außer Kontrolle geraten können.
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