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Der kubanische Reggaeton-Künstler Yomil Hidalgo veröffentlichte an diesem Sonntag eine Story auf Instagram, in der er ablehnt, Interviews mit kubanischen Medien zu geben, und eine direkte Kritik an der Dynamik äußert, die seiner Meinung nach die sozialen Medien der kubanischen Gemeinschaft dominiert.
In dem Beitrag erklärt der Künstler, dass mehrere Medien ihn für Interviews kontaktiert haben, er jedoch derzeit nicht daran denkt, diese zu geben: "Wenn es darum geht, über dasselbe zu sprechen – Klatsch oder Musik – ziehe ich es vor, zu gehen", schrieb Yomil und fügte hinzu, dass er sich freuen würde, mit jemandem zu sprechen, der "interessante Fragen über emotionale Weiterentwicklung, Geopolitik, Geschäfte oder Beziehungen auf den Tisch bringt".
Der Sänger betonte, dass eine solche Art des Austauschs "von einem Interview zu einem bereichernden Gespräch werden" würde und dass er lieber abwarten möchte, "bis ernstere Themen in den Medien auftauchen".
Die eindringlichste Kritik an der Veröffentlichung richtet sich direkt an das digitale Ökosystem Kubas: "Unsere Gemeinschaft ist mit Klatsch, radikaler Politik und 'cybermäßiger Angeberhaftigkeit' überflutet", und fügte hinzu, dass "wir Inhalte benötigen, die wirklich einen Mehrwert bieten und unsere Menschen positiv beeinflussen."
"Ich ziehe es vor, so weiterzumachen, bis ernsthaftere Themen auftauchen," schloss Yomil in seiner Geschichte und ließ die Tür für zukünftige Gespräche offen, aber unter seinen eigenen Bedingungen.
Die Kritik von Yomil richtet sich direkt an die kubanische Community in den sozialen Medien und an die leere Auseinandersetzung auf digitalen Plattformen, die seiner Meinung nach so häufig vorkommt.
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