Yomil scherzt darüber, sich als Bürgermeister von Centro Habana zu bewerben, falls es einen Wandel in Kuba gibt

Yomil HidalgoFoto © Instagram / Yomil Hidalgo

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Der kubanische Reggaeton-Künstler Yomil Hidalgo sorgte erneut für Gesprächsstoff in den sozialen Netzwerken, nachdem er auf Instagram mit der Möglichkeit scherzte, sich als Bürgermeister von Centro Habana zu bewerben, falls es einen politischen Wandel in Kuba geben sollte.

„Caballero, wenn der Bayú sich bildet, werde ich mich um das Amt des Bürgermeisters von Centro Habana bewerben, damit sie sehen, welche Art von Aguaje ich der Varilla geben werde“, schrieb der Künstler in einer Geschichte, die sich schnell unter seinen Anhängern verbreitete.

Captura Instagram / Yomil

Dennoch nahm die Veröffentlichung eine andere Wendung, als die Seite Un Martí To Durako die Geschichte des Reguetoneros replizierte und eine Welle kritischer Kommentare von Nutzern auslöste, die den Künstler beschuldigten, sich nicht eindeutig gegen das kubanische Regime zu positionieren.

In den auf sozialen Medien geteilten Reaktionen sind Nachrichten zu lesen wie: „Chiva näht das als Witz und hat nicht den Mut, 'Nieder mit der Diktatur' zu sagen“, schrieb ein Nutzer.

Andere Kommentare waren ebenfalls hart gegenüber dem Reggaeton-Star. „Dieser Petzer, amigo“, sagte ein anderer Internetnutzer, während ein weiterer ironisch hinzufügte: „Normalerweise werden aus Petzern Bürgermeister und so weiter.“

Einige Nutzer bezogen sich sogar auf Personen, die mit der Überwachung des Regimes in den Stadtvierteln in Verbindung stehen. „Sie sind jetzt bereits Sektorchef“, kommentierte ein weiteres Profil.

Die Kritiken beinhalteten auch Vorwürfe, das Thema wie einen Scherz zu behandeln. „Jemand sollte diesem klar machen, dass es nicht ‚bayú‘ ist, sondern Freiheit für die Kubaner“, schrieb ein anderer Nutzer in den Kommentaren.

Trotz der Kritik gab es auch Follower, die humorvoll auf den Beitrag reagierten, indem sie lachende Emojis sendeten oder den Kommentar als bloße Eingebung des Künstlers auffassten.

Die Episode spiegelt wider, wie selbst etwas, das wie ein Scherz einer beliebten Figur in den sozialen Medien erscheinen könnte, intensive Debatten unter den Kubanern über die politische Situation des Landes auslöst.

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Deneb González

Redakteurin von CiberCuba Unterhaltung