Regime besteht auf Forstbiomasse als Lösung der Energiekrise in Kuba



Vicente de la O LevyFoto © Facebook

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Der Minister für Energie und Bergbau, Vicente de la O Levy, erklärte an diesem Dienstag, dass die forstliche Biomasse das größte energetische Potenzial Kubas, über den Solar-, Wind- und Wasserkraftquellen hinaus, darstellt, während eines Treffens zur energetischen Übergang, das von Miguel Díaz-Canel geleitet wurde.

Die Erklärung fand während eines Treffens statt, das die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit zwischen den Ministerien für Energie und Bergbau sowie für Hochschulbildung prüfte, mit Beteiligung des Nationalen Universitätsgruppen für erneuerbare Energiequellen und Energieeffizienz (GENUFRE), der 2019 gegründet wurde.

"Das größte Potenzial, das es in Kuba gibt, und das ist gut untersucht, ist das Solar-, Wind- und Wasserkraftpotenzial. Das größte Potenzial, das es in Kuba gibt, ist das der forstlichen Biomasse. Die Energienachfrage in Bezug auf Brennstoffe, umgerechnet in Kilokalorien, haben wir in der forstlichen Biomasse, die zudem erneuerbar ist", betonte der Minister und hob ihren erheblichen und tragfähigen Energiewert mit eigenen Ressourcen hervor.

Laut Angaben des Ministeriums für Energie und Bergbau hat die nicht-zuckerhaltige Biomasse ein Potenzial von 1.754.000 Tonnen öquivalentem Erdöl pro Jahr, eine Zahl, die bei weitem über dem liegt, was andere erneuerbare Energiequellen im Land beitragen können.

Sin embargo, die Hintergründe sind nicht ermutigend. Die vor Jahren angekündigte Bioelektrizitätsanlage für Marabú hat nie Fuß gefasst, und die Biomasseprojekte sahen sich historisch mit Problemen in der Finanzierung, Logistik und Umsetzung konfrontiert, die ihre Entwicklung im großen Maßstab behindert haben.

Mehr kürzlich hat die Regierung eine Einrichtung mit einer Investition von 5 Millionen Dollar zur Versorgung von 5 Autobussen eingeweiht, eine Maßnahme, die viele Kubaner angesichts des Ausmaßes der Energiekrise im Land als unzureichend empfanden.

Y die elektrische Situation bleibt kritisch. An diesem Wochenende betrug die Verfügbarkeit des elektrischen Systems gerade mal 1.180 MW, was weit unter der nationalen Nachfrage liegt und massive Stromausfälle im ganzen Land zur Folge hatte.

Trotz der offiziellen Rhetorik über erneuerbare Energien wird der Minister Vicente de la O Levy von der Bevölkerung als einer der Verantwortlichen für den Zusammenbruch angesehen.

Obwohl einige Bürger anerkennen, dass die Stromausfälle jetzt erträglicher sind als in den schlimmsten Momenten von 2024, ist die Energiekrise in Kuba noch lange nicht gelöst.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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