Der ehemalige kubanisch-amerikanische Demokrat Joe García feierte an diesem Samstag die Gespräche zwischen den Regierungen der Vereinigten Staaten und Kuba und bezeichnete sie in einem auf Instagram veröffentlichten Video als "sehr gute Nachrichten".
"Die Regierungen der Vereinigten Staaten und Kuba führen wieder Gespräche", erklärte García in dem 38-sekündigen Clip, in dem er ausdrücklich auf einen Artikel des Journalisten Marc Caputo von Axios verweist, der die Entwicklung dieser Verhandlungen bestätigt.
"[Se] bestätigt, was viele von uns wussten, dass passiert ist, dass beide Regierungen miteinander sprechen", bemerkte der ehemalige Abgeordnete.
El Bericht des amerikanischen Mediums revealierte dass eine Delegation des Außenministeriums am Freitag in Havanna mit Vertretern des kubanischen Regimes zusammentraf, einschließlich Raúl Guillermo Rodríguez Castro, bekannt als El Cangrejo, dem 41-jährigen Enkel von Raúl Castro und Leiter seiner persönlichen Sicherheit.
Washington betrachtet Raúl Guillermo als de facto Sprecher des ehemaligen Führers, der die tatsächliche Macht hält, obwohl er kein formales Amt innehat, während Miguel Díaz-Canel nicht an den Treffen teilnahm.
Es war außerdem der erste Landung eines offiziellen amerikanischen Flugzeugs in Kuba seit dem Besuch von Barack Obama im Jahr 2016, so der gleiche Bericht.
Entre den Forderungen der USA sind Entschädigungen für seit 1959 konfisziertem Eigentum, die Freilassung politischer Gefangener, Garantien für freie Wahlen, Zugang zum Internet über Starlink und die Berücksichtigung ausländischer Geheimdienste auf der Insel.
García, der im März bereits die Rolle des Außenministers Marco Rubio gewürdigt hatte und sagte: "gegen alle Hoffnung gibt es Hoffnung", zeigte an diesem Samstag einen ebenso optimistischen Ton gegenüber der öffentlichen Bestätigung der Kontakte.
„Das ist eine gute Nachricht in einer schweren Zeit für die Insel Kuba und ihre Bürger“, äußerte der ehemalige Kongressabgeordnete, der historisch den Dialog unter der Bedingung echter Reformen verteidigt hat.
Der diplomatische Prozess findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise in Kuba statt, die die Verwaltung Trump als vergleichbar mit dem Sonderperioden der neunziger Jahre beschrieben hat.
Anfang April beschrieb die kubanische Vizekanzlerin Josefina Vidal den Prozess als eine "sehr vorläufige Phase", ohne formelle Verhandlungen, während Díaz-Canel am Freitag bestätigte, dass Kuba niemals ein Trophäe oder ein Stern sein wird.
García schloss seine Nachricht mit einer hoffnungsvollen Note: "Ich hoffe, ich habe die Hoffnung, dass diese Gespräche zu etwas Wichtigem führen werden in einem entscheidenden Moment für die Geschichte Kubas und seiner Bürger".
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