Ein Diebstahl von elektrischen Ölen hat ein Dorf in Granma im Dunkeln gelassen, und die „Lösung“ besteht darin, den Transformator an einen anderen Ort zu verlegen



Bewohner der Gemeinde La Julia in Granma.Foto © Facebook/Empresa Eléctrica de Granma.

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Der Diebstahl des elektrischen Öls aus einem Transformator in der Gemeinde Julia, Landkreis Bayamo, Provinz Granma, hat Hunderte von Bewohnern ohne Strom gelassen und die Behörden gezwungen, eine Notlösung zu improvisieren, die die Installation eines provisorischen Generators und den Transfer eines Ersatztransformators aus einem anderen Ort umfasst.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag, als Unbekannte das Öl des Transformators der elektrischen Umspannstation stahlen, die Julia im Stadtteil Mabay versorgt.

Die Elektrizitätsgesellschaft von Granma berichtete am Dienstag auf Facebook, dass sie zusammen mit dem Ministerium für Bauwesen und anderen Einrichtungen die Voraussetzungen für die Installation einer Generatorgruppe schafft, während der Ersatztransformator transportiert wird. Das aufschlussreichste Detail: Dieser Transformator "muss von einem anderen Standort entfernt werden", was die Knappheit an Ersatzteilen im kubanischen Stromnetz verdeutlicht.

Captura von Facebook/Empresa Eléctrica de Granma

Dieser Fall ist kein Einzelfall. In der Provinz Ciego de Ávila wurden 41 ähnliche Vorfälle im Jahr 2025 registriert, wobei 84 Transformatoren betroffen sind, eine Zahl, die das Ausmaß des Problems auf nationaler Ebene widerspiegelt.

Auf der anderen Seite offenbarte eine aktuelle Situation in Las Tunas 600 Liter Öl, die aus zwei Transformatoren entwendet wurden, was zahlreiche Kunden in der Gemeinde Amancio beeinträchtigte.

Das Muster wiederholt sich mit alarmierender Häufigkeit. Nur vier Tage vor dem Vorfall in Julia hatte ein weiterer Diebstahl von Transformatorenöl eine andere kubanische Gemeinde im tunischen Municipio Amancio Rodríguez ohne Elektrizität gelassen, was zeigt, dass die Behörden es nicht geschafft haben, diese kriminelle Vorgehensweise zu stoppen.

Angesichts der Zunahme dieser Diebstähle hat das kubanische Regime seine rechtlichen Reaktionen verschärft. Die geltende Gesetzgebung sieht Strafen von sieben bis 30 Jahren Gefängnis für diejenigen vor, die Sabotageakte gegen die elektrische Infrastruktur verüben.

Außerdem haben die Gerichte diese Sanktionen streng durchgesetzt. Die 100% der wegen elektrischen Sabotage Angeklagten haben laut offiziellen Daten Strafen erhalten. Dennoch setzen sich die Diebstähle fort und lassen ganze Gemeinschaften ohne Strom zurück, während das nationale Stromnetz schwerwiegende, schwer reparierbare Schäden anhäuft.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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