María Corina Machado trifft sich mit dem Außenminister von Portugal, um die Freilassung politischer Gefangener und den demokratischen Übergang in Venezuela zu besprechen



María Corina Machado trifft sich mit dem Außenminister von PortugalFoto © @voceriavzla

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María Corina Machado, Nobelpreisträgerin für Frieden 2025 und die Hauptführerin der venezolanischen Opposition, traf sich am vergangenen Mittwoch mit dem Außenminister von Portugal, Paulo Rangel, in São Bento, Lissabon, um die Situation der politischen Gefangenen in Venezuela und die Unterstützung Portugals für den demokratischen Übergang in Venezuela zu besprechen.

Die Agenda des Treffens drehte sich um drei Hauptpunkte: den Schutz der in Venezuela lebenden portugiesischen Gemeinschaft, die Freiheit der politischen Gefangenen und die portugiesische Unterstützung für einen demokratischen Übergang, der in Abstimmung mit Partnern der Europäischen Union erfolgt.

Das ministerium für auswärtige angelegenheiten Portugals beschrieb das Treffen als eine Gelegenheit, um die Priorität zu bekräftigen, die Portugal der luso-gemeinschaft in Venezuela und der Situation der politischen Gefangenen einräumt.

Rangel ging über das diplomatische Protokoll hinaus und forderte ausdrücklich die Freiheit der politischen Gefangenen Venezuelas während des Treffens, berichtete das venezolanische Medium Confirmado.

Am selben Tag wurde Machado ebenfalls vom Premierminister Luís Montenegro empfangen, der das Treffen als in einem Klima großer Hoffnung stattfindend beschrieb und den aktuellen Moment in Venezuela als einen demokratischen Übergang bezeichnete.

Montenegro äußerte die Hoffnung auf die Durchführung von völlig freien Wahlen in Venezuela in naher Zukunft und betonte die Notwendigkeit einer Lösung, bei der die Venezolaner ihr eigenes Schicksal bestimmen.

Die Visite in Lissabon ist Teil einer umfangreichen europäischen Tour, die Machado am 13. April in Paris begann, wo sie sich mit dem Präsidenten Emmanuel Macron traf.

Del 17. bis 18. April war Machado in Madrid, wo sie den Goldenen Schlüssel der Stadtverwaltung aus den Händen des Bürgermeisters José Luis Martínez-Almeida erhielt und eine Menschenansammlung von über 200.000 Personen an der Puerta del Sol zusammen mit Edmundo González Urrutia anführte, in der sie forderte, ohne Verzögerung auf die Wahlen zuzugehen.

Die Tour findet in einem Moment tiefgreifender politischer Veränderungen in Venezuela statt, nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten im Januar 2026 im Rahmen der sogenannten Operation Absolute Resolution.

Seitdem hat Delcy Rodríguez das Amt der kommissarischen Präsidentin übernommen und ein Abkommen mit Washington unterzeichnet, um vor Ende 2026 unter internationaler Aufsicht freie Wahlen abzuhalten.

Sin embargo, die Freilassung von politischen Gefangenen schreitet ungleichmäßig voran: Laut dem Foro Penal waren am 19. April noch 477 politische Gefangene in Venezuela inhaftiert, obwohl die Interimsregierung angibt, mehr als 8.000 Personen begnadigt zu haben.

Machado führt auch den Finanzausschuss bei den Verhandlungen mit dem Team von Marco Rubio, die am 21. April in Chicago stattfanden, während ein Vertreter der Vereinigten Staaten am Donnerstag in Venezuela ankam, um einen dreiphasigen Plan für den Übergang umzusetzen.

Portugal hat eine besondere Verbindung zu Venezuela aufgrund der zahlreichen portugiesischen Gemeinde, die im Land lebt, was Lissabon zu einem Gesprächspartner mit direktem Interesse an der venezolanischen Stabilität und dem Schicksal seiner Bürger während jeglicher politischer Veränderungsprozesse macht.

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