
Marco Rubio, Sohn kubanischer Einwanderer in einer katholischen Familie, hat eine bemerkenswerte politische Karriere in den Vereinigten Staaten. Er wurde in Miami, Florida, geboren und absolvierte 1989 die South Miami Senior High School. Anschließend setzte er seine Studien an der University of Florida und der University of Miami fort und erwarb 1993 den Titel als Jurist.
Er begann sein öffentliches Leben im Jahr 1998 als Mitglied der Kommission der Stadt West Miami. Zwei Jahre später, im Januar 2000, wurde er in das Repräsentantenhaus von Florida gewählt, wo er zwischen 2007 und 2009 Sprecher des Parlaments wurde. 2010 erreichte er den US-Senat und vertrat den Bundesstaat Florida.
Rubio war 2012 Teil der Präsidentschaftskampagne von Mitt Romney als möglicher Vizekandidat. 2015 gab er offiziell seine Präsidentschaftsvorstellung für die Wahlen 2016 von dem ikonischen Freedom Tower in Miami bekannt und wurde damit der erste republikanische Anwärter kubanischer Herkunft.
Konservativ in seinen sozialen Positionen ist Rubio ein fester Befürworter des traditionellen Familienmodells und hat sich gegen die Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren und gegen Abtreibung ausgesprochen. Zudem war er kritisch gegenüber der Politik der Obama-Administration gegenüber Kuba und hat sich für strengere Maßnahmen eingesetzt.
Im Jahr 2025 schrieb Marco Rubio Geschichte, als er der 72. Außenminister der Vereinigten Staaten unter der Trump-Administration wurde. Er ist der erste Latino, der dieses Amt bekleidet, und festigt damit seine Position als eine der einflussreichsten hispanischen Figuren in der amerikanischen Politik.

