Cita einen Kubaner wegen des Kaufs eines Autos in Mexiko und wird angeschossen, als er versucht zu fliehen



Bundespolizei von Mexiko (Referenzbild).Foto © Facebook/Policía Federal de México

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Ein 31-jähriger Kubaner namens Rey wurde an diesem Mittwoch in der Gemeinde Santa María Moyotzingo, im Landkreis San Martín Texmelucan, Puebla, durch zwei Schüsse verletzt, nachdem er zu einem Termin gegangen war, um ein in den sozialen Medien angebotenes Fahrzeug zu kaufen.

Según informó Diario Cambio, als Rey am Treffpunkt ankam, bemerkte er die Anwesenheit bewaffneter Personen und versuchte zu fliehen, wurde jedoch vor dem Verlassen des Ortes von mindestens zwei Schüssen getroffen.

Bereits verwundet, gelang es dem Kubaner, sein Fahrzeug bis zu den Beamten der Stadtpolizei von San Martín Texmelucan zu steuern, bei denen er um Hilfe bat.

Paramediziner des Zivilschutzes brachten ihn ins Integrale Krankenhaus der Gemeinde, doch die Schwere seiner Verletzungen zwang dazu, ihn ins Krankenhaus für Traumatologie und Orthopädie in der Stadt Puebla zu überweisen. Sein Gesundheitszustand war zum Zeitpunkt des Abschlusses des Berichts unbekannt.

Der Modus Operandi folgt einem in Mexiko dokumentierten Muster, bei dem Kriminelle Fahrzeuge zu attraktiven Preisen in sozialen Netzwerken anbieten, Käufer in abgelegene Gebiete bestellen und diese überfallen. Im Jahr 2025 nahm die Secretaría de Seguridad Ciudadana von Mexiko-Stadt 40 Personen wegen Erpressung im Zusammenhang mit dem Autoverkauf über soziale Netzwerke fest, wobei die Opfer geschlagen oder erschossen wurden.

Laut Angaben der Federal Consumer Protection Agency liegt das Betrugsrisiko bei informellen Transaktionen mit gebrauchten Fahrzeugen zwischen 40 % und 70 %, und 80 % dieser Verkäufe erfolgt außerhalb formaler Kanäle, einschließlich sozialer Netzwerke.

Die Behörden von San Martín Texmelucan bieten ein kostenloses polizeiliches Begleitprogramm für solche Kaufverkäufe an, sowie Büros der Oficina de Control de Rastreamiento Automotriz, um die Dokumentation der Fahrzeuge zu überprüfen. Dennoch ist laut dem Bericht „nur sehr wenigen Personen, die dies in Anspruch nehmen“.

Die Gegend von Moyotzingo hat eine besorgniserregende Historie an Unsicherheit. Im Januar 2026 wurde ein 25-jähriger junger Mann in denselben Straßen mit über 10 Schüssen ermordet, und im Jahr 2025 wurde die Bande „Los Cachimberos de Moyotzingo“, die sich mit Drogenhandel beschäftigte, zerschlagen.

Der Fall reiht sich ein in eine Reihe von Aggressionen gegen Kubaner im Bundesstaat Puebla und der Region Tlaxcala. Im Oktober 2024 wurde der Kubaner Yordis Nariño Delgado in Tlaxcala erschossen und seine Angreifer flohen genau nach San Martín Texmelucan, was die kriminelle Verbindung zwischen beiden Regionen belegt.

Im April 2026 wurde in Mexiko-Stadt ein Einsatz gegen Erpressung mit mehr als 100 Festnahmen durchgeführt, darunter zwei Kubaner, in einem Fall, der veranschaulicht, wie Migranten aus der Insel sowohl Opfer als auch gelegentlich Teil krimineller Strukturen sind, die im Land operieren.

Die Region Puebla-Tlaxcala ist ein Migrationskorridor, der häufig von Kubanern frequentiert wird, die nach Nordmexiko in Richtung Vereinigte Staaten reisen. Dies macht sie besonders anfällig für kriminelle Netzwerke, die sie als verwundbare Zielpersonen identifizieren. Im März 2026 wurden vier kubanische Migranten in einem Hotel in Apizaco, Tlaxcala gefoltert und lebendig verbrannt, was zu einem der brutalsten Episoden gegen Landsleute in dieser Region gehört.

Der Gesundheitszustand von Rey bleibt ohne offizielle Bestätigung, und die Behörden von Puebla haben keine Informationen über Festnahmen im Zusammenhang mit dem Angriff mitgeteilt.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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