Cubana, die die Insel in Richtung Spanien verlässt: «Ich verlasse nicht nur das Land… ich verlasse eine Version von mir.»



Cubana sagt der Insel LebewohlFoto © Instagram / sharleneperezhernandez

Eine junge Kubanerin namens Sharlene hat gestern auf Instagram ein bewegendes Video von ihrer ersten Reise außerhalb Kubas nach Spanien veröffentlicht, wo sie nach drei Jahren der Trennung ihren Vater wiedergetroffen hat.

In der Beschreibung des Reels fasste Sharlene mit einem Satz zusammen, was tausende Kubaner beim Auswandern empfinden: „Heute verlasse ich nicht nur das Land… ich verlasse eine Version von mir.“

Es war das erste Mal, dass sie mit dem Flugzeug reiste, und das ganz alleine. „Für das erste Mal, dass ich reise und alleine, dachte ich, ich würde viel nervöser sein, aber nein, im Gegenteil“, erzählte sie im Video.

Der Flug hatte einen Zwischenstopp zur Betankung, bevor er Madrid erreichte. Während der nächtlichen Reise nutzte Sharlene die Gelegenheit, um zu essen und einen Horrorfilm zu sehen, und bei Sonnenaufgang konnte sie zum ersten Mal die Landschaft aus dem Fenster betrachten.

Die Ankunft am Flughafen Barajas war nicht einfach. „Es war sehr schwierig, meinen Vater zu finden, da der Flughafen sehr groß ist. Aber ich habe ihn gefunden, meine Damen und Herren. Sehen Sie sein glückliches Gesicht, weil wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben“, erzählte er mit offensichtlicher Emotion.

Nach dem Wiedersehen nahmen Vater und Tochter einen Inlandsflug nach Mallorca, dem endgültigen Ziel der jungen Frau, wo jemand anderes sie mit einer Überraschung erwartete.

Sharlene schloss ihren Beitrag mit einer Einladung, die den Geist ihrer Erzählung zusammenfasst: „Diese Reise ist nicht nur ein Ziel… es ist ein Wiedersehen, auf das ich zu lange gewartet habe. Folge mir, denn diese Reise gehört nicht nur mir.“

Die jahrelange familiäre Trennung ist ein ständiger Schmerz in der kubanischen Emigration. Andere Kubaner haben nach Jahren herzzerreißende Wiedersehen erlebt, und die Verfahren zur Wiedervereinigung können viel Zeit in Anspruch nehmen.

Diese Tendenz, die Emigration in sozialen Netzwerken zu dokumentieren, verbindet sich mit einer breiten diasporischen Gemeinschaft. Eine Kubanerin erzählte von ihrem letzten Tag auf der Insel, bevor sie nach Spanien ging in einem Video, das ebenfalls große Resonanz erzeugte, ebenso wie eine andere Kubanerin, die ihre spanische Staatsbürgerschaft feierte nach Jahren der Anstrengung.

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