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Der staatliche Zeitung Escambray aktualisierte am Montag die Informationen über einen Unfall in La Sierpe, Sancti Spíritus: drei Personen wurden verletzt, darunter ein minderjähriges Kind, als eine Kutsche, in der acht Personen saßen, umkippte, weil das ziehende Pferd scheute.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach acht Uhr morgens in der Gegend, die als El Muro del Canal bekannt ist, zwischen den Gemeinschaften Las Nuevas und El Jíbaro im Landkreis La Sierpe.
Laut Quellen des Hospital General Provincial Camilo Cienfuegos, die von Escambray zitiert werden, befinden sich die drei Verletzten in einem kritischen Zustand.
Der verletzte Junge wurde ins Pediatrische Provinzkrankenhaus José Martí Pérez gebracht, das als Referenzzentrum für Minderjährige in Sancti Spíritus dient, während die beiden anderen verletzten Erwachsenen im Krankenhaus Camilo Cienfuegos behandelt werden.
Der Integrierte System für Medizinische Notfälle (SIUM) wurde sofort nach dem Umkippen der Volanta aktiviert.
Die ursprünglichen Informationen berichteten von drei Verletzten, darunter eine Person in schwerem Zustand, ohne den Fahrzeugtyp oder die Ursachen des Unfalls zu spezifizieren. Das Update von Escambray lieferte Details über die Kutsche, die Anzahl der Insassen und die Anwesenheit des Minderjährigen unter den Betroffenen.
Der Einsatz von Tieren zur Fortbewegung ist in ländlichen Gebieten Kubas verbreitet, um der Knappheit an Kraftstoff und motorisiertem Transport entgegenzuwirken, obwohl sie nicht vor Unfällen geschützt sind, wenn die Tiere scheu werden.
Dieser Unfall reiht sich in eine Reihe von Verkehrsunfällen ein, die Kuba im Jahr 2026 erschüttert haben. Am Sonntag gab es einen massiven Busunfall in Cienfuegos, der Dutzende Verletzte forderte, und an diesem Montag wurde das erste Todesopfer dieses Vorfalls bestätigt: Lorena Isabel Hernández Bassa, 34 Jahre alt.
Im Februar forderte eine Tragödie auf der Nationalstraße in der Nähe von Sancti Spíritus vier Leben und verletzte 17 Personen, von denen mehrere im selben Krankenhaus Camilo Cienfuegos behandelt wurden.
Der Hintergrund ist ebenfalls ernst: Im Jahr 2025 nahmen die Verkehrsunfälle 750 Todesopfer und 6.718 Verletzte im ganzen Land mit sich, wobei 7.538 Unfälle registriert wurden.
Die kubanischen Behörden führen 72 % der Unfälle auf menschliches Versagen zurück: Missachtung des Vorfahrtsrechts, Unaufmerksamkeit beim Fahren und Geschwindigkeitsüberschreitung.
El Escambray berichtete, dass «drei Verletzte, darunter ein Kind, das im pädiatrischen Krankenhaus José Martí Pérez stationär behandelt wird, gemeldet wurden», ohne bislang zusätzliche Details zum Gesundheitszustand der Betroffenen oder zu möglichen Verantwortlichkeiten für den Vorfall zu geben.
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