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Ein privater Unternehmer aus Sancti Spíritus, bekannt als Maikel, Eigentümer des Unternehmens Comidas Domicilio Sabor Cuban, spendete 20 vollständig kostenlose Mahlzeiten an das humanitäre Projekt Hermanos de la Calle, eine solidarische Initiative, die Menschen in vulnerablen Situationen in dieser kubanischen Provinz unterstützt.
El Anuncio wurde von den Projektadministratoren, Nelys Valdés und Yureibys Torresilla, veröffentlicht, die sich öffentlich bedanken: „Herzen wie diese werden in schwierigen Zeiten gebraucht.“
Torresilla bestätigte die Spende in den Kommentaren zu dem Beitrag: „Beachtet, dass morgen Maykel Comidas Domicilio Sabor Cuban 20 kostenlose Mahlzeiten anbieten wird.“
Die Botschaft des Kollektivs beschrieb die Geste mit diesen Worten: „Kubanischer Geschmack, gute Würze und viel Liebe für diejenigen, die sie am meisten benötigen.“
Die Community in den sozialen Medien reagierte mit einer Flut von Unterstützungsnachrichten. „Tausend Segnungen für Maikel. Möge Gott ihm Gesundheit und viel Gutes für alle zurückgeben“, schrieb eine Anhängerin, die sich als Magdalena Hernández identifizierte.
Eine andere Nutzerin, Tamara Bernal Delgado, fügte hinzu: „Dieses Werk wird nicht aufhören, wird nicht aufhören. Gott segne euch immer.“
Hermanos de la Calle ist seit mindestens 2024 in Sancti Spíritus tätig und finanziert sich hauptsächlich durch Spenden von im Ausland lebenden Kubanern.
Im November überreichte das Projekt ein solidarisches Mittagessen an mehr als 400 Personen und im Dezember desselben Jahres organisierte es eine Mahlzeit für etwa 90 bedürftige Personen.
Im Januar 2025 leitete Torresilla die Rettung eines im Kälte zurückgelassenen Senioren im Stadtviertel Escribano, und im April 2026 verteilte das Kollektiv Kondensmilch und Kaffee an obdachlose Menschen dank Spenden von Kubanern in den Vereinigten Staaten.
Die Spende von Maikel erfolgt in einem Kontext akuter Ernährungskrise. Laut einer aktuellen Umfrage hat eines von drei kubanischen Haushalten im Jahr 2025 Hunger gelitten, wobei 33,9% der Familien von schwerer Nahrungsmittelknappheit berichteten.
80 % der Kubaner sind zudem der Meinung, dass die aktuelle Situation schlechter ist als die Sonderperiode der neunziger Jahre, gemäß Daten des Food Monitor Program, die im März 2026 veröffentlicht wurden.
In diesem Szenario sind private Unternehmer als solidarische Akteure aufgetreten, die Lücken füllen, die der Staat nicht abdeckt. Private Unternehmer aus anderen Provinzen haben ebenfalls humanitäre Hilfe geleistet in Notfallsituationen und festigen damit einen Trend der bürgerschaftlichen Solidarität in der Krise.
„Die Verwaltung, Nelys Valdés und Yureibys Torresilla, werden für diese so solidarische Geste ewig dankbar sein“, schloss die Veröffentlichung des Kollektivs.
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