
Verwandte Videos:
Die republikanische Kongressabgeordnete María Elvira Salazar warnte am Donnerstag, dass die Vereinigten Staaten die kubanische Krise nicht weiter ignorieren können, und bezeichnete das Regime in Havanna als eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA, nicht nur als eine humanitäre Katastrophe.
„Die Vereinigten Staaten können nicht weiter so tun, als würde diese Krise an den Küsten Kubas enden“, schrieb Salazar auf seinem X-Account.
„Eine Kollabierende Diktatur, die sich mit den Feinden Amerikas verbündet, die Instabilität und menschliches Leid nur 90 Meilen von Florida entfernt verbreitet, ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Sie stellt eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar“, betonte die Republikanerin.
Die Erklärung kommt zu einem der schlimmsten Energiezeiten Kubas seit Jahrzehnten.
Am vergangenen Dienstag erreichte das elektrische Defizit einen jahresrekord von 2.113 MW, mit Stromausfällen von bis zu 22 Stunden täglich in Havanna und bis zu 24 Stunden in östlichen Provinzen wie Granma und Holguín.
Der kubanische Minister für Energie und Bergbau, Vicente de la O Levy, räumte öffentlich ein, dass Kuba keine Reserven an Diesel oder Heizöl hat und beschrieb die Situation als „akut, kritisch und extrem angespannt“.
Der Tweet von Salazar erfolgt auch zwei Tage, nachdem der Verteidigungsminister Pete Hegseth vor dem Kongress bestätigt hat, dass Kuba eine reale Bedrohung für die USA darstellt. Er hat die Nutzung kubanischer Häfen durch die russische Marine – einschließlich des nuklearen U-Bootes Kazán – sowie die Präsenz des russischen Nachrichtenkomplexes in Lourdes bestätigt, das von Hegseth als „sehr problematisch“ eingestuft wurde.
Salazar hatte bereits auf diese Anhörung am Dienstag reagiert: „Die Wahrheit wird endlich enthüllt. Heute haben wir sie direkt vom Verteidigungsminister gehört: Kuba ist eine klare und gegenwärtige Bedrohung für die Vereinigten Staaten.“
Der politische Kontext unterstreicht die Dringlichkeit der Botschaft. Am 7. Mai kündigte der Außenminister Marco Rubio Sanktionen gegen GAESA an, den Militärkonzern, der zwischen 40 % und 70 % der kubanischen Wirtschaft kontrolliert, mit einer Frist bis zum 5. Juni, damit ausländische Unternehmen ihre Geschäfte mit diesem Organ schließen.
Die Energiekrise verschärfte sich nach der Festnahme von Nicolás Maduro am 3. Januar 2026, die die venezolanische Versorgung mit zwischen 25.000 und 30.000 Barrel Öl pro Tag unterbrach, was zwei Drittel der Energieimporte Kubas entspricht.
Dazu kam die Aussetzung mexikanischer Lieferungen ab Januar und das Erschöpfen des russischen Öls Ende April, wodurch die Insel zwischen Dezember 2025 und Ende März 2026 ohne ein einziges Tankerschiff blieb.
Salazar schloss seine Botschaft mit einer deutlichen Aussage über den Willen des kubanischen Volkes: „Die Kubaner haben ihre Botschaft klar gemacht: Sie wollen keine weitere Repression, keine weiteren Stromausfälle und keine weitere kommunistische Misere. Sie wollen FREIHEIT.“
Archiviert unter: