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Die Polizei von Cancún hat am vergangenen Mittwoch Yoanki „N“, einen 36-jährigen kubanischen Staatsbürger, wegen seiner vermuteten Beteiligung an einem Raubüberfall in einer Notarstelle in der Supermanzana 4 der Stadt festgenommen.
Laut dem offiziellen Bericht der Polizei von Cancún erfolgte die Festnahme als Reaktion auf einen Notruf.
Beim Betreten der Immobilie bemerkten die Beamten Schäden an Türen und Mobiliar und fanden den Verdächtigen im Inneren des Lokals.
Während der Durchsuchung wurden ihm ein Rucksack, ein Metallstab, eine Mütze und Bargeld sowie weitere Beweismittel sichergestellt.
Unter den Beweisen wurde ebenfalls ein T-Shirt mit dem Logo von „KANAN - Seguridad Privada“ gefunden, laut der visuellen Analyse der von der Firma veröffentlichten Bilder.
Der Festgenommene und alle sichergestellten Gegenstände wurden den zuständigen Behörden „für die Ermittlungen und erforderlichen Maßnahmen“ übergeben, wie im offiziellen Text angegeben.
Die Mitteilung enthält die Legende der Unschuldsvermutung gemäß Artikel 13 des Nationalen Strafverfahrensgesetzes von Mexiko.
Die Supermanzana 4 ist ein zentrales und gemischtes Gebiet in Cancún, das Handels- und Wohnaktivitäten beherbergt, in dem sich Geschäfte, Büros und Dienstleistungen wie Notariate befinden.
Dieser Fall reiht sich ein in eine Serie von Festnahmen kubanischer Staatsbürger in Cancún und dem Bundesstaat Quintana Roo wegen verschiedener Straftaten in den letzten Monaten.
Im Januar 2026 wurde ein Kubaner in Cancún festgenommen, der mit einem internationalen kriminellen Netzwerk in Verbindung steht, und im Oktober 2025 wurden zwei Kubaner aus Las Tunas in derselben Stadt festgenommen, weil sie eine 9-mm-Pistole ohne legale Dokumentation bei sich hatten, was zu einem Verfahren vor der Generalstaatsanwaltschaft der Republik führte, da es sich um ein bundesstaatliches Verbrechen handelt.
Cancún ist eines der wichtigsten Ziele für kubanische Migranten in Mexiko, sowohl als Transitpunkt in die Vereinigten Staaten als auch als vorübergehender Wohnsitz. In den letzten Jahren hat die Stadt einen Anstieg von Fällen kubanischer Staatsbürger verzeichnet, die in verschiedene Arten von Straftaten verwickelt sind, wobei es auch zahlreiche Fälle von Kubanern als Opfer von Entführungen, Erpressung und Menschenhandel gibt.
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