Mutter zeigt Überfall auf ihre 2-jährige Tochter in Pinar del Río an: Der Dieb schlug das Mädchen

Eine Mutter aus Pinar del Río beschwert sich auf Facebook, dass einem Dieb das Tablet ihrer 2-jährigen Tochter gestohlen wurde und der Dieb das kleine Mädchen dabei am Kopf geschlagen hat.



Rosangel Abreu und ihre TochterFoto © Facebook / Rosangel Abreu

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Eine Mutter, die als Rosangel Abreu identifiziert wurde, veröffentlichte eine Anzeige in der Facebook-Gruppe „Ventas Pinar“ und berichtete, dass am Freitagabend das Tablet ihrer erst zwei Jahre alten Tochter in Pinar del Río gestohlen wurde und dass der Dieb während des Überfalls das kleine Mädchen am Kopf schlug.

Die Mutter stellte klar, dass es dem Mädchen nach dem Vorfall gut ging, äußerte jedoch ihre Empörung über die Grausamkeit der Tat: „Guten Morgen, gestern Abend wurde das Tablet meiner 2-jährigen Tochter gestohlen, meine Damen und Herren, nicht von einem 6- oder 10- oder 15-Jährigen, wir sprechen hier von einer Unschuld von 2 Jahren. Man hat ihr das Tablet weggenommen und währenddessen hat man ihr einen kleinen Schlag auf den Kopf gegeben. Das Mädchen ist wohlauf, Gott sei Dank.“

In ihrem Beitrag richtete Rosangel Abreu eine direkte Botschaft an den Verantwortlichen und stellte die Frage, welches Maß an Not oder Elend jemanden dazu bringen kann, ein so junges Mädchen zu schlagen, um ein elektronisches Gerät zu stehlen.

Er schätzte, dass das Tablet auf dem informellen Markt für zwischen 8.000 und 12.000 kubanischen Pesos verkauft werden könnte, und machte klar, dass dieser Betrag unter keinen Umständen einen Übergriff auf ein Mädchen rechtfertigt: „Sag mir, ob ein Schläge gegen ein Mädchen so viel Geld wert ist, sag mir, ob es das wert ist.“

Facebook-Überwachung

Die Mutter betonte, dass das Materielle für sie nicht prioritär ist: „Ich schwöre dir, das Tablet ist mir egal, das Wenigste, was mir wichtig ist, ist das Tablet. Mir liegt meine Tochter am Herzen, im Moment, in dem du sie mir übergeben hast, wie du sie mir in die Hände gelegt hast.“

Was sie fordert, ist die Identität des Täters: „Es ist mir nicht egal, was das Gerät ist, was ich möchte, ist der Name und Nachname der Person, die meine Tochter berührt hat.“ Sie fügte auch ein Bild des Geräts hinzu und bat jeden, der es zum Verkauf sieht, sich mit ihr in Verbindung zu setzen.

Der Fall passt in ein wachsendes Muster von Überfällen auf Minderjährige in Kuba, das Empörung in den sozialen Medien ausgelöst hat. Im November 2025 meldete eine Mutter aus Baracoa den Diebstahl des Ventilators ihrer 3-jährigen Tochter, und im März 2025 wurde ein junger Mann in Santiago de Cuba festgenommen, nachdem er einen Schüler mit einem Messer bedroht hatte, um ihm das Handy zu stehlen.

In Pinar del Río ist die Unsicherheit ein immer wiederkehrendes Thema. Im Oktober 2025 wurden fünf Personen wegen einer Serie von Überfällen auf Freizeiteinrichtungen und Wohnungen verurteilt, und im selben Monat wurde eine Bande, die sich auf den Diebstahl von Fahrzeugen in der Provinz spezialisiert hatte, zerschlagen.

Die Meldungen in Facebook-Gruppen haben sich zu dem Hauptmechanismus für Bürgerberichte in Kuba entwickelt, angesichts der weit verbreiteten Auffassung, dass die Behörden keine effektiven Antworten anbieten und die offiziellen Medien solche Vorfälle ignorieren. Die wirtschaftliche Krise, die die Insel durchlebt – geprägt von Knappheit, Stromausfällen und Währungsabwertung – hat die Kriminalitätsraten in die Höhe getrieben und elektronische Geräte zu einem häufigen Ziel von Diebstählen gemacht.

„Sag mir, Unglücklicher, was hättest du getan, wenn es deiner Tochter, deiner Schwester oder sogar deiner Mutter passiert wäre?“, schrieb Rosangel Abreu in ihrem Beitrag, in einer Nachricht, die die Verzweiflung einer Mutter zusammenfasst, die nicht versucht, ein Tablet zurückzubekommen, sondern Gerechtigkeit für ihre zweijährige Tochter sucht.

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CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.

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