Eine trauernde Gemeinschaft: 15-jähriger Junge, der in Amancio, Las Tunas, als vermisst gemeldet wurde, tot aufgefunden

Jean Carlos Castillo Falls, 15 Jahre alt, wurde tot in Amancio, Las Tunas, gefunden, nachdem er als vermisst gemeldet worden war. Die Gemeinschaft drückte ihr Bedauern in den sozialen Netzwerken aus.



ReferenzbildFoto © Illustration CiberCuba

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Jean Carlos Castillo Falls, 15 Jahre alt, Schüler der städtischen Sekundarschule Capitán San Luis in Amancio, Provinz Las Tunas, wurde an diesem Samstag tot aufgefunden, nachdem er seit Freitag Nachmittag als vermisst gemeldet wurde.

Der Fund erfolgte in der Nähe der Zuckerfabrik des Municipios, nach einer intensiven Suche durch Familienangehörige, Freunde und Nachbarn.

Die Facebook-Community-Gruppe «Revolico Amancio» war die erste, die die Nachricht öffentlich verbreitete.

„Mit tiefem Bedauern informieren wir die amancierische Gemeinschaft über den Tod von Jean Carlos Castillo Falls, 15 Jahre alt, Schüler der ESBU Capitán San Luis in Amancio, der seit gestern Nachmittag vermisst wurde“, so die Veröffentlichung, die hinzufügte: „Amancio kleidet sich erneut in Trauer.“

Facebook-Erfassung

Die Nachricht löste eine Welle der Anteilnahme in den sozialen Medien aus und rief unterschiedliche Kommentare hervor, da er angeblich Suizid begangen haben soll. „Ich kann nicht glauben, dass ein Kind sich das Leben nimmt, wie viel Schmerz“, schrieb eine Nachbarin.

Otra Benutzernutzerin äußerte: „Was für ein Schmerz, mein Gott, ein Kind, das ich seit seiner Kindheit in den Gebäuden gesehen habe. Mein Beileid an Irina Falls, der Mutter des Jungen.“

Die lokale Gruppe „Abrazos Sorpresas“ schloss sich ebenfalls der kollektiven Trauer an und kündigte an, dass sie, falls möglich, ein Blumenaufschriften an den Ort bringen würde, an dem die sterblichen Überreste aufgebahrt wurden, „als Zeichen des Respekts, der Zuneigung und der Begleitung“ für die Familie.

Der Fall ist im Rahmen einer besorgniserregenden Tendenz von jugendlichen Suiziden in Kuba zu sehen, die die Behörden der Insel selten öffentlich anerkennen.

Según dem Statistischen Gesundheitsjahrbuch wurden im Jahr 2023 1.671 Suizide im Land verzeichnet, im Vergleich zu 1.435 im Jahr 2022.

Facebook-Erfassung

Im der Altersgruppe von 15 bis 18 Jahren stiegen die Fälle von 18 im Jahr 2022 auf 28 im Jahr 2023, was sie zur dritthäufigsten Todesursache in dieser Altersgruppe machte.

Die Experten verbinden das Phänomen mit der Wirtschaftskrise, dem massiven Exodus von Familien, Depressionen und Substanzkonsum.

Kuba hat kürzlich weitere ähnliche Fälle mit öffentlicher Resonanz registriert. Im September 2024 starb ein 14-jähriger Jugendlicher in Sancti Spíritus, nachdem er sich von einer Fußgängerbrücke gestürzt hatte.

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Im Dezember desselben Jahres verlor Lisnet Guzmán de la Cruz, 15 Jahre alt, in Santiago de Cuba sein Leben, nachdem er Opfer von Cybermobbing und Verleumdung in sozialen Medien geworden war.

Eine journalistische Untersuchung aus dem Jahr 2025 über Holguín berichtete von 977 Suiziden zwischen 2019 und 2023 in dieser Provinz, mit einem stetigen Anstieg des suizidalen Verhaltens bei Jugendlichen, das mit dem familiären Exodus verbunden ist.

Amancio ist eine Gemeinde mit etwa 36.500 Einwohnern im Südwesten von Las Tunas, deren Wirtschaft historisch eng mit der Zuckerindustrie verbunden ist.

Die kubanischen Behörden haben keine offizielle Mitteilung über den Tod von Jean Carlos herausgegeben, dessen Geschichte nur über kommunale soziale Netzwerke verbreitet wird.

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