Das Ministerium für öffentliche Gesundheit (MINSAP) von Kuba hat in der vergangenen Woche ein Update zur epidemiologischen Situation von Hepatitis A und anderen Infektionskrankheiten im Land angeboten.
Según una Fernsehsendung im Noticiero del Mediodía del Canal Caribe, der Doktor Francisco Durán García, nationaler Direktor für Epidemiologie, wies darauf hin, dass ein Anstieg der Hepatitis-A-Fälle in mehreren Provinzen, insbesondere in städtischen Gebieten mit hoher Bevölkerungsdichte, festgestellt wurde.
Durán García betonte, dass der Anstieg der Hepatitis-A-Fälle hauptsächlich auf die Kontamination von Wasserquellen und die unsachgemäße Handhabung von Lebensmitteln zurückzuführen ist.
Ebenso wurde dazu aufgerufen, die persönlichen Hygiene- und Lebensmittelmaßnahmen zu verstärken sowie die Sicherstellung von Trinkwasser zu gewährleisten, um eine Zunahme von wasserbasierten Krankheiten zu vermeiden.
Was die durch Vektoren übertragenen Krankheiten wie Dengue und das Oropouche-Virus betrifft, berichtete Dr. Durán, dass beide derzeit im Land zirkulieren, obwohl die Anzahl der Fälle begrenzt ist.
Dengue, das diskret abgenommen hat, ist weiterhin in 13 Provinzen präsent. Trotz der geringen Inzidenz schwerer Fälle betonte Durán, dass man nicht nachlässig sein sollte und bei Symptomen wie Fieber oder Unwohlsein einen Arzt aufsuchen sollte.
Das Oropouche-Virus, eine neue Arbovirus-Erkrankung in Kuba, wird ebenfalls unter Beobachtung gehalten, obwohl es im Vergleich zu anderen in der Region derAmerikas berichteten Krankheiten einen geringeren Einfluss hat, so die Meldung.
Trotz der Winterzeit haben Atemwegserkrankungen keinen signifikanten Anstieg gezeigt. Dennoch unterstrich er die Bedeutung der Aufrechterhaltung von Impfungen, insbesondere bei zweijährigen Kindern gegen Pneumokokken, als Teil einer nationalen Strategie, um bis Jahresende eine Impfquote von über 95 % zu erreichen.
Al Abschluss seiner Intervention forderte Doktor Durán die Kubaner auf, die persönliche Hygiene, die Lebensmittelhygiene und die Wasserhygiene zu priorisieren, sowie bei jeglichen Symptomen ärztlichen Rat einzuholen und die Einnahme von Medikamenten ohne ärztliche Aufsicht zu vermeiden.
Im Jahr 2024 hat Kuba verschiedene epidemiologische Herausforderungen bewältigt, insbesondere den Anstieg von Fällen von Hepatitis A und die Ausbreitung von durch Vektoren übertragenen Krankheiten wie Dengue und dem Oropouche-Virus.
Im Dezember bestätigte das Ministerium für öffentliche Gesundheit (MINSAP) einen Anstieg der Hepatitis-A-Fälle im Land.
Die Symptome der Krankheit, die mit dem Konsum von kontaminiertem Wasser in Verbindung steht, das mit Fäkalien infizierter Personen belastet ist, umfassen allgemeines Unwohlsein, Gelbsucht und Fieber.
Um sie zu vermeiden, wird empfohlen, nicht kontaminierte Lebensmittel zu konsumieren, das Gemüse gründlich zu waschen und abgekochtes oder gechlortes Wasser zu trinken.
Im Mai wurde ein bedeutender Ausbruch im Stadtteil Reina der Stadt Cienfuegos gemeldet, mit mehr als 5.000 erkannten Patienten, was die Behörden dazu führte, epidemiologische Überwachungsmaßnahmen zu implementieren.
Darüber hinaus hat das Land auch eine kritische Situation in Bezug auf Dengue und das Oropouche-Virus erlebt.
Im Dezember wurde berichtet, dass das Dengue-Fieber in 13 Provinzen aktiv übertragen wurde, während das Oropouche-Virus in allen 15 Provinzen des Landes vorhanden war, was ein komplexes epidemiologisches Bild widerspiegelt.
Die Ausbreitung dieser Krankheiten wurde durch sanitäre Probleme und strukturelle Mängel verschärft.
Im Oktober wurde berichtet, dass mindestens 17.000 Patienten in Kuba aufgrund der Dengue-Epidemie stationär behandelt wurden, viele von ihnen auf Intensivstationen.
Häufig gestellte Fragen zur epidemiologischen Situation in Kuba Ende 2024
Was ist die aktuelle Situation der Hepatitis A in Kuba?
Die Hepatitis A hat in Kuba einen signifikanten Anstieg der Fälle erlebt, hauptsächlich aufgrund der Kontamination von Wasserquellen und unsachgemäßer Lebensmittelhandhabung. Dieser Anstieg unterstreicht die Notwendigkeit, die sanitären Bedingungen zu verbessern und den Zugang zu sicherem Trinkwasser zu gewährleisten.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Dengue und das Oropouche-Virus in Kuba zu bekämpfen?
Die kubanischen Behörden fordern die Bevölkerung auf, die Umwelt sauber zu halten und Mückenbrutstätten zu beseitigen. Dennoch erschweren die fehlenden Ressourcen und unzureichenden strukturellen Bedingungen, wie die unzureichende Müllabfuhr, die Effektivität dieser Maßnahmen.
Was sind die Symptome von Hepatitis A und wie kann man sich davor schützen?
Die Symptome von Hepatitis A sind allgemeines Unwohlsein, Gelbsucht und Fieber. Um sie zu verhindern, ist es entscheidend, ungeplagte Lebensmittel zu konsumieren und abgekochtes oder gechlortes Wasser zu trinken. Mangelnde Hygiene und eingeschränkter Zugang zu Trinkwasser sind Faktoren, die ihre Ausbreitung in Kuba begünstigen.
Wie kann die kubanische Bevölkerung zur Prävention von durch Vektoren übertragenen Krankheiten beitragen?
Die Bevölkerung kann dazu beitragen, indem sie eine saubere Umgebung aufrechterhält, Mückenbrutstätten entfernt und Moskitonetze sowie Insektenschutzmittel verwendet. Es ist entscheidend, bei Symptomen von Dengue oder dem Oropouche-Virus medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine angemessene Diagnose zu erhalten und Komplikationen zu vermeiden.
Archiviert unter:
