Enmitten eines Kontexts, der durch die anhaltende Unterversorgung mit sanitären Materialien geprägt ist, hat Kuba eine neue Reihe von orthopädischen Hilfsmitteln vorgestellt, die von dem staatlichen chinesischen Unternehmen Meheco geliefert werden, mit dem Ziel, die Ressourcenkrise im Gesundheitssektor zu mildern.
Laut dem offiziellen Blatt Granma wurden die Produkte während des Workshops Exzellenz in der Orthopädie, Gemeinsam Heilen, vorgestellt, der am zweiten Tag der XVI Internationalen Gesundheitsmesse für Alle stattfand.
Die Produktlinie umfasst Platten, Schrauben, intramedulläre Systeme und orthopädische Prothesen zur Behandlung von Frakturen und degenerativen Gelenkschäden, mangelhafte medizinische Versorgung im kubanischen Gesundheitssystem.
Unter den präsentierten Produkten stechen Hüft-, Knie- und Schulterprothesen hervor, die in einem Land mit einer alternden Bevölkerung und hohen Unfallraten von entscheidender Bedeutung sind.
Cristina Lara Bastanzuri, nationale Direktorin für Medikamente und Technologie des Ministeriums für öffentliche Gesundheit, versicherte, dass diese Materialien einen dringenden Bedarf aufgrund des aktuellen Mangels an medizinischen Versorgungsmitteln auf der Insel decken werden.
Er wies zudem darauf hin, dass ihre Verteilung beschleunigt werden könnte, da sie bereits über Zulassungen in mehreren Ländern Lateinamerikas verfügen und mit der Registrierung in Kuba Fortschritte machen.
Lázaro Silva Herrera, Vizepräsident von MediCuba, erklärte, dass die Auswahl dieser Materialien in Absprache mit nationalen Spezialisten erfolgen wird, um festzulegen, welche Varianten am besten auf die Bedürfnisse des kubanischen Systems abgestimmt sind.
Silva rechtfertigte den Mangel an orthopädischen Produkten in den Gesundheitseinrichtungen in Kuba mit „den finanziellen Einschränkungen, denen das Land gegenübersteht“, und fügte hinzu, dass „wir mit diesem asiatischen Unternehmen, das seit über 40 Jahren Beziehungen zu Kuba pflegt, zuvor Hörprothesen, chirurgische Nähte und andere Materialien erhalten haben“.
Obwohl die Behörden die Qualität der Produkte und deren Verfügbarkeit auf den Märkten der Region hervorheben, schränkt die Abhängigkeit von einem einzigen ausländischen Lieferanten sowie das Fortbestehen wirtschaftlicher Hindernisse momentan den Umfang einer strukturellen Lösung ein.
Kürzlich kamen rund 500 Kilogramm medizinischer Materialien in der Provinz Santiago de Cuba an, als Teil einer Spende, die von kubanischen Mitarbeitern in Jamaika organisiert wurde, im Versuch, die schwere Gesundheitskrise, die das öffentliche Gesundheitssystem auf der Insel betrifft, zu mildern.
Según informó el diario oficial Granma, die Lieferung wurde auf dem Gelände des Antonio Maceo International Airport empfangen und von Mitarbeitern aus den Gesundheits- und Bildungssektoren, die zur Staatsmission Kubas in Kingston gehören, sowie von solidarischen jamaikanischen Unternehmern koordiniert.
Diese Situation des Mangels in Kuba, die vom Regierungschef Miguel Díaz-Canel im Jahr 2024 bestätigt wurde, hat bis heute angehalten und beeinträchtigt die Gesundheitsversorgung von tausenden Menschen im ganzen Land.
Häufige Fragen zur Krise der medizinischen Versorgung in Kuba
Wie versucht Kuba, den Mangel an medizinischen Materialien zu lindern?
Kuba versucht, den Mangel an medizinischen Materialien zu mildern, indem es Produkte aus China importiert, speziell über das staatliche chinesische Unternehmen Meheco, das Prothesen, Schrauben und orthopädische Platten liefert. Diese Materialien sind entscheidend für die Behandlung von Frakturen und degenerativen Gelenkverletzungen, insbesondere in einem Land mit einer alternden Bevölkerung. Allerdings löst diese Abhängigkeit von einem einzigen ausländischen Anbieter nicht die strukturelle Krise, mit der das kubanische Gesundheitssystem konfrontiert ist.
Welche Auswirkungen hat der Mangel an medizinischen Materialien in Kuba?
Der Mangel an medizinischen Versorgungsgütern in Kuba beeinträchtigt erheblich die medizinische Betreuung, zwingt die Gesundheitsfachkräfte dazu, improvisierte Lösungen zu verwenden, wie beispielsweise den Einsatz von Knöpfen anstelle von geeigneten Nähten. Diese Situation spiegelt den Verfall des kubanischen Gesundheitssystems wider, das früher als internationales Vorbild galt. Der Mangel an Ressourcen gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung und zeigt die Unfähigkeit des Regimes, grundlegende medizinische Dienstleistungen zu garantieren.
Welche Rolle spielt die internationale Zusammenarbeit in der Gesundheitskrise in Kuba?
Die internationale Zusammenarbeit spielt eine entscheidende Rolle in der Gesundheitskrise in Kuba, mit Spenden von medizinischen Hilfsgütern aus Ländern wie Jamaika und China. Diese Hilfen werden von kubanischen Mitarbeitern und solidarischen Unternehmern verwaltet, sind jedoch nur vorübergehende Lösungen, die die strukturellen Mängel des kubanischen Gesundheitssystems nicht beheben. Die Abhängigkeit von diesen externen Hilfen verdeutlicht den Mangel an Autonomie und effektiver Verwaltung im Land.
Welche Einschränkungen sieht sich das kubanische Gesundheitssystem gegenüber, um seine aktuelle Krise zu bewältigen?
Das kubanische Gesundheitssystem sieht sich finanziellen und strukturellen Einschränkungen gegenüber, die die Bewältigung seiner aktuellen Krise erschweren. Die Behörden haben wirtschaftliche Einschränkungen und das US-Embargo als beitragende Faktoren angeführt, doch das Problem liegt in der schlechten staatlichen Verwaltung, Korruption und einem Mangel an politischem Willen zur Umsetzung notwendiger Reformen. Diese Bedingungen haben zu einem chronischen Mangel an Medikamenten und Material geführt, was die Qualität der medizinischen Versorgung auf der gesamten Insel beeinträchtigt.
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