„Bis wann ist das mit euch?“: Kenny Robert verkörpert Jessica und wehrt sich gegen ETECSA und deren Preiserhöhungen

Kenny Robert kritisiert in seiner Rolle als Jessica die hohen Preise von ETECSA und spiegelt damit das Unbehagen in Kuba wider. Seine humorvollen Kommentare heben die Unzufriedenheit mit den neuen Datenpaketen hervor.


Der kubanische Content Creator Kenny Robert blieb nicht untätig angesichts der neuen exorbitanten Preise von ETECSA, die zweifellos das Thema der Stunde unter den Kubanern in den sozialen Medien sind.

Von ihrem beliebten Charakter Jessica aus, ließ sie eine Ladung von Kritiken los, die voller Humor waren, aber viele Wahrheiten enthielten, die viele zum Lachen brachten.

Mit ihrem charakteristischen dramatischen und unverblümten Stil wandte sich Jessica über Instagram an ETECSA, als spräche sie mit einer verräterischen Freundin: „ETECSA, was für ein Mist passiert da bei euch? Wie lange soll das noch gehen, was denkt ihr, woher soll man hier das Geld nehmen?“, rief sie in einer der vielen Sprachnachrichten, die sie verschickte.

Y da hörte es nicht auf. Jessica ließ während ihres Monologs mehr als einen Spruch los: „Hey, das einzige Unterhaltung, die ich hatte, der einzige Sonnenstrahl waren die sozialen Netzwerke, womit soll ich das jetzt bezahlen?“.

Pero der Höhepunkt kam, als er ohne Umschweife loslegte: „Ihr zwingt die Leute, für 10 Pesos zu bezahlen. Irgendwann wird man nicht einmal mehr atmen können“.

Jessica schlug eine Lösung vor, die viele sicherlich ohne sie auszudrücken gedacht haben: „Was wir tun müssen, ist, mit einer Menge Fackeln vor ETECSA zu gehen und Feuer zu machen“.

Y als ob das alles nicht schon genug wäre, ließ sie einen weiteren Satz fallen, der die Situation mit chirurgischer Präzision beschreibt: „Wem kam die brillante Idee? (...) Dieses Datenpaket kostet mehr als das Gehalt eines Arztes“.

„Ich habe bereits für euch Stellung bezogen“, erklärte Kenny, als er das Video mit seinen Followern auf Instagram teilte.

Die Beschwerden von Jessica sind bei weitem nicht übertrieben. Sie erfolgen unmittelbar nach dem Ankündigung von ETECSA über seine neuen Maßnahmen und insbesondere über die "zusätzlichen Pakete" für mobile Daten, die in ganz Kuba Empörung ausgelöst haben.

Die monatliche Obergrenze von 360 Pesos für Datenpakete hat großes Unbehagen unter den Kubanern verursacht, die in diesem Zeitraum mehr als 6GB mobile Daten verbrauchen.

Häufig gestellte Fragen zu den neuen Maßnahmen von ETECSA und der Reaktion der Kubaner

Warum haben die neuen Maßnahmen von ETECSA so viel Unbehagen verursacht?

Die neuen Maßnahmen von ETECSA haben Unmut ausgelöst, da sie den Zugang zum Internet in nationaler Währung (CUP) stark einschränken, wodurch viele gezwungen sind, in Dollar zu bezahlen, um auf mobile Datenpakete zugreifen zu können. Dies wird als massive Exklusion wahrgenommen, da viele Kubaner keinen Zugang zu Devisen haben. Zudem sind die Preise für die zusätzlichen Pläne in CUP im Vergleich zum durchschnittlichen Gehalt in Kuba unerschwinglich.

Was sind die neuen Tarife von ETECSA für die Mobilfunktarife?

ETECSA hat neue Datentarife in Dollar eingeführt: 4 GB für 10 USD, 8 GB + 75 MIN + 80 SMS für 20 USD und 16 GB für 35 USD. Für die zusätzlichen Tarife in CUP liegen die Preise bei 3 GB für 3,360 CUP, 7 GB für 6,720 CUP und 15 GB für 11,760 CUP. Diese Preise überschreiten bei weitem den Mindestlohn in Kuba, was die Zugänglichkeit für die meisten Kubaner erschwert.

Was war die Reaktion der Öffentlichkeit und öffentlicher Personen auf die Maßnahmen von ETECSA?

Die Reaktion war von Empörung und weit verbreiteter Kritik geprägt. Öffentliche Persönlichkeiten wie der Content Creator Kenny Robert, der Komiker Ulises Toirac und der Musiker Abel Gerones haben ihren Unmut zum Ausdruck gebracht und die Maßnahmen von ETECSA als „bewaffneten Überfall“ bezeichnet. Diese Kommentare spiegeln ein Gefühl der Frustration über ein System wider, das sie als ungerecht und ausgrenzend empfinden.

Warum hat ETECSA beschlossen, diese Maßnahmen zur Dollarisierung umzusetzen?

ETECSA rechtfertigt die neuen Maßnahmen mit der Notwendigkeit, "neue Einnahmequellen zu fördern", um die Telekommunikationsdienste in Kuba aufrechtzuerhalten, weiterzuentwickeln und auszubauen. Dennoch empfinden viele Bürger diese Erklärung als Hohn, angesichts der Vorgeschichte von Mängeln im Service und der hohen Preise, die nicht dem angebotenen Qualitätsniveau entsprechen.

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Deneb González

Redakteurin von CiberCuba Unterhaltung