Marco Rubio trifft sich mit der kubanischen Oppositionspolitikerin Rosa María Payá, die für die CIDH nominiert wurde

Marco Rubio unterstützt Rosa María Payá, die kubanische Aktivistin, die für die CIDH nominiert wurde, und hebt ihren Kampf für die Demokratie hervor.


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Der US-Außenminister Marco Rubio hatte ein Treffen mit der kubanischen Oppositionspolitikerin und Menschenrechtsaktivistin Rosa María Payá Acevedo, die von Washington als Kandidatin für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) nominiert wurde.

Rubio lobte die Laufbahn und das Engagement von Payá, das über ein Jahrzehnt Aktivismus für die Freiheit in Kuba und im hemisphärischen Raum umfasst, und bezeichnete sie als eine „feste Verfechterin der Demokratie und der grundlegenden Menschenrechte“.

„Seine klare Vision und seine moralische Integrität würden die CIDH effektiver, effizienter und reaktionsfähiger gegenüber den Völkern machen, denen sie dient“, erklärte der kubanisch-amerikanische Beamte auf seinem offiziellen X-Account.

„Ich fordere die Mitgliedstaaten der OEA auf, ihre Kandidatur am 27. Juni zu unterstützen“, fügte er hinzu.

Die Nominierung von Rosa María Payá hat umfassende Unterstützung von der republikanischen Führung in den Vereinigten Staaten erhalten.

Die Kongressabgeordnete María Elvira Salazar betonte, dass die Aktivistin „eine mutige Stimme für die Freiheit auf dem ganzen Kontinent“ repräsentiert, während der Abgeordnete Mario Díaz-Balart erklärte, dass ihre Wahl „einen Anstoß für die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit“ der CIDH wäre.

Rosa María Payá ist die Tochter des verstorbenen Oppositionsführers Oswaldo Payá und hat sein Erbe durch Initiativen wie das Projekt Cuba Decide fortgeführt, das für ein verbindliches Referendum plädiert, damit die kubanischen Bürger ihr politisches System selbst wählen können.

Sie ist auch Präsidentin der Stiftung für die panamerikanische Demokratie und Moderatorin der Sendung „Tú Decides“ bei Radio Martí, wo sie bürgerliches Engagement und friedlichen Widerstand gegen autoritäre Regime fördert.

Nach der Bekanntgabe ihrer Nominierung bedankte sich Payá öffentlich für die Unterstützung der US-Regierung: „Ich fühle mich zutiefst geehrt über diese Nominierung, um in der CIDH zu dienen, einer Institution, die für den Schutz der Rechte auf dem gesamten Kontinent von entscheidender Bedeutung ist“, äußerte sie in sozialen Medien.

Die Wahlen zur Erneuerung von drei Posten in der CIDH finden am 27. Juni 2025 während der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) statt, die in Antigua und Barbuda abgehalten wird.

Die Kandidaten wurden von verschiedenen Mitgliedsländern vorgestellt und präsentierten ihre Programme in öffentlichen Sitzungen im Mai.

In seiner Ansprache an die OAS im Jahr 2024 forderte Payá die Staaten auf, entschieden gegen die autoritären Regime in Kuba, Nicaragua und Venezuela vorzugehen: "Es ist an der Zeit, dass die Staaten Amerikas sich gegen die Diktatoren vereinen", erklärte er damals.

Die Begegnung zwischen Marco Rubio und Rosa María Payá stärkt die institutionelle und politische Unterstützung für die Kandidatur der kubanischen Aktivistin, die eine der Schlüsselstimmen im Einsatz für die Menschenrechte auf dem Kontinent werden könnte.

Häufig gestellte Fragen zur Nominierung von Rosa María Payá bei der CIDH

Wer ist Rosa María Payá und wie sieht ihr Werdegang im Aktivismus aus?

Rosa María Payá ist eine kubanische Menschenrechtsaktivistin, die das Erbe ihres Vaters, des verstorbenen Oppositionsführers Oswaldo Payá, fortgeführt hat. Sie ist bekannt für ihre Führung im Bewegung Cuba Decide, die ein verbindliches Referendum fördert, damit die Kubaner ihr politisches System frei wählen können. Außerdem leitet sie die Stiftung für die panamerikanische Demokratie und ist Moderatorin der Sendung "Tú Decides" bei Radio Martí, wo sie für zivilen Aktivismus und friedlichen Widerstand gegen autoritäre Regime eintritt.

Warum wurde Rosa María Payá für die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte (CIDH) nominiert?

Rosa María Payá wurde für die CIDH nominiert aufgrund ihres unerschütterlichen Engagements für die Verteidigung der Menschenrechte und der Demokratie. Die Nominierung wird von der Regierung der Vereinigten Staaten unterstützt und hebt ihren Werdegang als Verfechterin der Freiheit in Kuba und im gesamten Kontinent hervor. Ihre Wahl wird als entscheidend angesehen, um die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der CIDH bei ihrer Arbeit zum Schutz der Menschenrechte in den Amerikas zu stärken.

Wann wird die Wahl der neuen Mitglieder der CIDH stattfinden und welche Bedeutung hat sie?

Die Wahl zur Erneuerung von drei Posten in der CIDH findet am 27. Juni 2025 während der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Antigua und Barbuda statt. Diese Wahl ist entscheidend, da sie die Führung und die zukünftige Richtung der CIDH bestimmen wird, einem wesentlichen Organ für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte auf dem Kontinent. Die Wahl von Payá wird als Gelegenheit angesehen, die Kommission zu revitalisieren und ihren Einfluss zu stärken.

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