Ramiro Valdés eröffnet einen weiteren Solarpark mitten in der Elektrizitätskrise

Der Solarpark in Cabaiguán, Sancti Spíritus, wird 21,87 MW zum nationalen Elektrizitätsnetz (SEN) hinzufügen. Kuba plant 55 weitere Solarparks, um seiner schwerwiegenden Energiekrise zu begegnen, jedoch ohne effiziente Speichersysteme.

Ramiro Valdés eröffnet einen weiteren SolarparkFoto © Escambray

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Der nonagenarische Kommandant des Regimes Ramiro Valdés Menéndez hat einen weiteren Solarpark nun in Sancti Spíritus eingeweiht.

Es handelt sich um den ersten Photovoltaik-Solarpark (PSFV) in der Provinz, der in Cabaiguán angesiedelt ist, einem der drei für dieses Jahr geplanten Solarparks, die mit dem Nationalen Elektroenergiesystem (SEN) synchronisiert werden sollen, berichtete die lokale staatliche Presse.

Der historische Kommandant des Regimes, der durch ganz Kuba an der Spitze der Eröffnungsfeierlichkeiten der Solarparks präsentiert wird, überreichte Auszeichnungen, besichtigte die Anlagen und hörte seinen Untergebenen zu.

Der Solarkraftwerk in Cabaiguán wird 21,87 MW zum angeschlagenen SEN beitragen.

Nach der Einweihung des Parks besuchte der ältere Vizepremierminister die Raffinerie Sergio Soto, um sich über „die Rückstände, die bis heute die Produktivitätsleistung der Anlage zeigen, insbesondere in Bezug auf die Gewinnung von Dielektrikum, zu informieren. In diesem Bereich konnte bisher nur 23 Prozent des Jahresplans umgesetzt werden“, ist im Bericht zu lesen.

Sonnenparks zur Rettung

Diese Woche gab der kubanische Minister für Energie und Bergbau, Vicente de la O Levy, öffentlich zu, dass das SEN sich in einer extremen Schwächeposition befindet, und zwar so sehr, dass - in seinen eigenen Worten - ohne den Beitrag der Photovoltaik-Solarparks die Krise noch gravierender wäre.

Derzeit sind 30 Solarparks in Betrieb, die etwa 600 Megawatt erzeugen, wobei sie jedoch nur tagsüber produzieren, da das Land über keine Energiespeichersysteme verfügt.

„Es stimmt, dass er nur tagsüber arbeitet, aber wenn wir diese 600 MW nicht hätten, wäre die Situation schlimmer“, gab er zu.

Er erkannte auch, dass das Fehlen von Batterien seit Anfang 2024 zu mehr als 500 Unterbrechungen geführt hat.

Das Regime plant die Errichtung von 55 Parks auf der Insel bis Dezember 2025, die insgesamt 1.000 MW beitragen könnten.

Die Insel steht vor einer noch nie dagewesenen Energiekrise, die die Regierung selbst als "hart" bezeichnet hat.

Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise in Kuba und zu den Solarparks

Welchen tatsächlichen Einfluss haben die Solarparks auf die Energiekrise in Kuba?

Solarparks liefern eine begrenzte Menge an Energie an das Nationale Elektroenergiesystem (SEN) und erzeugen tagsüber etwa 600 Megawatt. Ohne Speichersysteme ist ihr Einfluss unzureichend, um die weit verbreitete Energiekrise, mit der das Land konfrontiert ist, zu lösen.

Welche Herausforderungen hat das kubanische Elektrizitätsystem derzeit zu bewältigen?

Der kubanische Elektrizitätssektor steht vor erheblichen Herausforderungen wie veralteten thermischen Kraftwerken, aufgeschobenen Wartungen und einem kritischen Mangel an Brennstoff. Diese Einschränkungen haben zu längeren Stromausfällen geführt, die das alltägliche Leben der Bürger schwer beeinträchtigen.

Welche Maßnahmen ergreift die kubanische Regierung, um die Energiesituation zu verbessern?

El gobierno cubano setzt auf die Installation neuer Solarparks, mit dem Ziel, bis 2030 2.000 MW Solarenergie zu erreichen. Ohne Speicherlösungen und eine Modernisierung des Stromnetzes sind diese Maßnahmen jedoch unzureichend, um die strukturelle Energiekrise zu lösen.

Wie ist die aktuelle Situation der Stromausfälle in Kuba?

Cuba sieht sich umfassenden und langanhaltenden Stromausfällen aufgrund eines Defizits bei der Stromerzeugung gegenüber. Die Verfügbarkeit des Systems ist unzureichend, um die Nachfrage zu decken, was zu Stromausfällen führt, die täglich Millionen von Kubanern betreffen.

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