Carretillero verschenkt seine Ware, bevor er sie der Polizei in Havanna übergibt

Ein Karrettenfahrer in Havanna verschenkte seine Waren, bevor die Polizei sie beschlagnahmte, was die Verzweiflung angesichts der Nahrungsmittelknappheit widerspiegelt.


Ein Warenhändler entschied sich, seine Ware zu verschenken an die Kubaner, die durch das Gebiet gingen, wo er von der Polizei aufgehalten wurde, bevor seine Produkte von den Unterdrückern des Regimes in Havanna beschlagnahmt wurden.

Das Ereignis wurde in den sozialen Medien des Reporters Yosmany Mayeta Labrada bekannt, der ein Video des Vorfalls, den der Verkäufer am Freitag hatte, einfügte.

"Für euch nicht und für mich nicht, sondern für das Volk", erklärte der Selbstständige, als die Behörden seinen Warenbestand beschlagnahmen wollten.

In der Ecke eines noch nicht bekannt gegebenen Gebietes beobachtet man Dutzende von Menschen, die die Lebensmittel sammeln , die dort für die Bevölkerung vom Verkäufer hinterlassen wurden. Einige steckten die Vorräte in Taschen, während andere mit ihnen in den Händen davonrannten.

Facebook / Yosmany Mayeta Labrada

Obwohl mehrere Personen von der Aktion profitiert haben und sie von einigen Internetnutzern bejubelt wurde, kritisierte die Mehrheit diejenigen, die sich dem Stand näherten, und verurteilte, dass die Produkte, die sich der Straßenverkäufer mühsam erarbeitet hatte, mitgenommen wurden.

"Und die Menschen lachen sich kaputt und tragen alles. Das ist nicht gestohlen, das ist ein investiertes Opfer. Dank der Händler können wir Salate und Gemüse essen. Denn die Regierung gibt weder etwas, noch sagt sie, wo es etwas gibt, und wenn sie etwas verkaufen, ist es schon verderbt", äußerte eine Person.

En cambio, eine andere Person stellte in Frage, dass die Anwesenden nicht für den Verkäufer eingetreten sind, und sagte: "Und die Menschen sind bereit, die Waren mit nach Hause zu nehmen. Wie konnten sie sich nicht zu seiner Verteidigung erheben? Wie viel Schmerz, wie viel Opfer bringt dieser arme Junge."

Compadeciéndose des Cuentapropista, fügte eine andere Person hinzu: "Armer Besitzer, es tut weh, jedes Mal, wenn so ein Video hochgeladen wird, jedes Opfer, jede schlechte Nacht, um Geld für den Unterhalt seiner Familienangehörigen zu verdienen und zu sehen, wie man ihm alles wegnehmen will, aber du hast recht gehandelt, für das Volk, es gibt nichts für niemanden."

In den letzten Tagen bezeichnete die offiziöse Kommunikatorin, Lisandra Martín, die angekündigte Welle von Beschlagnahmungen im Privatsektor in den Stadtvierteln als "pyrrhische Victory".

Martín erkannte an, dass diese Verkäufe illegal und die Preise überteuert sein können, wie zum Beispiel ein Paket Hähnchen für 4.000 Pesos, stellte jedoch die mangelnde Kohärenz der Regierung in Frage, da sie andere exorbitante Preise in staatlichen Geschäften zulässt, wie beispielsweise ein Schweinelendenstück für 62 USD.

Die offizielle Kommunikatorin betonte, dass die Belästigung der Privaten insbesondere die verletzlichsten Gemeinschaften betrifft, wo informelle Angebote die Mängel des offiziellen Verteilungssystems ausgleichen.

Recientemente wurde ein Händler von der Polizei im Stadtteil Lawton im habanischen Municipio Diez de Octubre festgenommen, und die Reaktion der Zeugen bestand darin, den Verkaufsstand zu plündern, während sie die Lebensmittel mitnahmen.

Dieser Akt spiegelt die Verzweiflung der Bevölkerung aufgrund der Lebensmittellücke und das Gefühl der Ungerechtigkeit seitens der Behörden wider. Die Situation führte zu einer Vielzahl von Kommentaren in sozialen Netzwerken, von Kritik am kubanischen Regierung bis hin zu Ausdrücken der Scham über das Verhalten des Volkes.

Die Knappheit an Grundnahrungsmitteln und die hohen Preise auf dem Markt machen die Nahrungsmittelbeschaffung zu einem täglichen Kampf für viele kubanische Familien, was die fehlenden effektiven Antworten der Regierung widerspiegelt.

Häufig gestellte Fragen zu Beschlagnahmungen und der sozialen Situation in Kuba

Warum entschied der Händler, seine Ware zu verschenken, anstatt sie der Polizei zu übergeben?

Der Straßenverkäufer entschied sich, seine Ware den Passanten zu schenken, um zu verhindern, dass sie von der Polizei beschlagnahmt wird, in einem Akt des Widerstands gegen die Behörden und als Zeichen der Solidarität mit dem kubanischen Volk, das mit einer schweren Nahrungsmittelknappheit konfrontiert ist.

Was war die Reaktion des Publikums auf das Verhalten des Karrenfahrers in Havanna?

Die Reaktion des Publikums war gemischt: einige Menschen nahmen die Produkte mit Freude, während andere diejenigen kritisierten, die die Lebensmittel akzeptierten, und argumentierten, dass sie den Händler hätten verteidigen sollen, anstatt von seinem Opfer zu profitieren.

Welche Kritiken hat die kubanische Regierung bezüglich der Beschlagnahmungen von unabhängigen Verkäufern erhalten?

Der kubanische Staat wurde für seine Inkonsistenz kritisiert, da er exorbitante Preise in staatlichen Geschäften zulässt, während er private Verkäufer wegen angeblicher illegaler Verkäufe verfolgt. Die Repression gegen den privaten Sektor wird als ungerechter Akt angesehen, der die Lebensbedingungen der verwundbarsten Bürger verschärft.

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