María Elvira Salazar: "Die Welt kann die kubanische Diktatur nicht länger ignorieren."

María Elvira Salazar drängt die internationale Gemeinschaft, die Repression in Kuba nicht zu ignorieren, und fordert die Freilassung von Oppositionellen wie José Daniel Ferrer und Félix Navarro. Die staatliche Repression nimmt weiterhin zu.


Die kubanisch-amerikanische Kongressabgeordnete María Elvira Salazar forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Verbrechen des kubanischen Regimes nicht länger zu ignorieren.

„Die Diktatur handelt wie eine Mafia, und die Welt kann nicht länger wegsehen! Wir fordern die sofortige Freiheit von José Daniel Ferrer, Félix Navarro und allen politischen Gefangenen auf der Insel!“, sagte die Republikanerin auf X.

Salazar griff einen Brief auf, in dem Dutzende von nationalen und internationalen Organisationen die sofortige und bedingungslose Freilassung der politischen Gefangenen in Kuba fordern, insbesondere der Opponenten José Daniel Ferrer und Félix Navarro.

Der Aufruf wurde von der Unión Patriótica de Cuba (UNPACU) initiiert und von Organisationen wie Freedom House, Prisoners Defenders, People in Need, Civil Rights Defenders sowie von solidarischen lateinamerikanischen Organisationen und dem kubanischen Exil unterstützt.

Der Fall von José Daniel Ferrer und Félix Navarro

Ferrer und Navarro wurden kürzlich festgenommen und wieder ins Gefängnis geschickt wegen angeblicher Verstöße gegen ihre Bewährungsauflagen, in einem Kontext, der von einer intensiveren staatlichen Repression geprägt ist.

Sowohl Ferrer als auch Navarro waren im vergangenen Januar nach einem Abkommen zwischen dem kubanischen Regime und dem Vatikan freigelassen worden, in einer Aktion, die auch 230 anderen politischen Gefangenen zugutekam, die unter Hausarrest standen.

Dennoch zeigt seine Rückkehr ins Gefängnis, nur wenige Stunden nach dem Begräbnis von Papst emeritus Benedikt XVI., dass diese Entlassungen keinen Akt der Öffnung darstellten, sondern vielmehr einen repressiven Zwischenfall, wie die Welle von willkürlichen kurzzeitigen Festnahmen belegt, die weiterhin Dissidenten betreffen.

Die unterzeichnenden Organisationen wiesen darauf hin, dass die Fälle von Ferrer und Navarro sowie die mehr als 1.150 aktuellen politischen Gefangenen in einen Rahmen systematischer Repressionen fallen, die von UN-Organisationen und internationalen NGOs dokumentiert wurden. Diese haben Verstöße gegen das rechtliche Gehör, Misshandlungen und Inhaftierungen aus Gewissensgründen angeprangert.

Häufig gestellte Fragen zur politischen Situation in Kuba und zu politischen Gefangenen

Wer sind José Daniel Ferrer und Félix Navarro?

José Daniel Ferrer und Félix Navarro sind bekannte kubanische Oppositionspolitiker und Menschenrechtsaktivisten. Ferrer ist der Vorsitzende der Unión Patriótica de Cuba (UNPACU) und Navarro ist der Vizepräsident des Rates für die Demokratische Transition in Kuba (CTDC). Beide wurden aufgrund ihres politischen Aktivismus gegen das kubanische Regime mehrfach inhaftiert.

Warum wurden Ferrer und Navarro erneut festgenommen?

José Daniel Ferrer und Félix Navarro wurden wegen angeblicher Verstöße gegen die Bewährungsauflagen festgenommen. Ferrer wurde beschuldigt, nach seiner Freilassung nicht vor einem Richter zu erscheinen, und Navarro wird vorgeworfen, seinen Wohnort ohne Erlaubnis verlassen zu haben. Diese Festnahmen werden jedoch allgemein als politisch motiviert angesehen und sind Teil einer Strategie des kubanischen Regimes zur Unterdrückung der Opposition.

Was hat María Elvira Salazar über die Situation in Kuba gesagt?

Die kubanoamerikanische Kongressabgeordnete María Elvira Salazar ist eine lautstarke Kritikerin des kubanischen Regimes. Salazar hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Verbrechen der kubanischen Diktatur nicht zu ignorieren und die sofortige Freiheit aller politischen Gefangenen, einschließlich Ferrer und Navarro, gefordert. Sie betont, dass das Regime wie eine Mafia agiert und die Welt nicht wegschauen sollte.

Was ist der internationale Einfluss der Festnahmen von Ferrer und Navarro?

Die Festnahmen haben internationale Verurteilungen ausgelöst, darunter Erklärungen der US-Regierung und des Europäischen Parlaments, die Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtsverletzungen in Kuba geäußert haben. Menschenrechtsorganisationen haben ebenfalls die systematische Repression angeprangert und die Freilassung aller politischen Gefangenen auf der Insel gefordert.

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