Eine umfangreiche und kostenlose Sterilisationskampagne für Hunde und Katzen, organisiert in der Quinta de Los Molinos in Havanna, hat in nur sechs Tagen mehr als 500 Tiere begünstigt und einen neuen Rekord für Eingriffe an einem einzigen Tag aufgestellt.
Der Erfolg war möglich dank der Zusammenarbeit mit der amerikanischen Organisation Spanky Project USA, in Partnerschaft mit kubanischen Institutionen und einem umfangreichen Netzwerk von Freiwilligen, die sich für das Wohl der Tiere engagieren.
Según informó el patrimoniale und ökologische Raum Quinta de Los Molinos auf seinem offiziellen Facebook-Profil, wurden am vergangenen Freitag 136 Sterilisationen an einem einzigen Tag registriert, was den bisherigen Rekord von 131 während der Kampagne 2024 übertraf.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 512 Haustiere sterilisiert, mit der Beteiligung von Dutzenden von Tierärzten und freiwilligen Studenten, betonte die Institution.
Die Initiative ist Teil einer Allianz zwischen Spanky Project USA, dem Büro des Stadtgeschichtsschreibers von Havanna, der NGO Patrimonio, Comunidad y Medio Ambiente und dem Netzwerk der kubanischen Welterbestädte, unterstützt durch die logistische Hilfe von Pabexpo, dem offiziellen Veranstaltungsort der Unternehmensgruppe PALCO.
Die Nachrichtenagentur Inter Press Service berichtete auf Facebook, dass am vergangenen 12. Mai etwa 50 Tierärzte und Studenten aktiv an der Kampagne teilnahmen, deren Aufruf im April über soziale Medien gestartet wurde.
Neben der Reduzierung der unkontrollierten Fortpflanzung weisen Fachleute darauf hin, dass die Sterilisation zu einem längeren und gesünderen Leben für Haustiere beiträgt, da sie Erkrankungen wie Gebärmutterinfektionen und bestimmte Krebsarten vorbeugt.
Spanky Project, mit über 20 Jahren humanitärer Arbeit in Kuba, hat eine entscheidende Rolle bei der Förderung des Tierschutzes in Städten wie Havanna und Trinidad gespielt.
Ihre Präsenz in dieser Kampagne bekräftigt ihr Engagement für die lokalen Gemeinschaften und den Respekt vor dem Tierleben.
Die Kampagne stellt nicht nur einen konkreten Fortschritt im ethischen Umgang mit Tieren dar, sondern auch ein Modell der Zusammenarbeit zwischen der kubanischen Zivilgesellschaft und der internationalen Gemeinschaft, in einem Kontext, in dem die staatlichen Institutionen begrenzte Ressourcen für den Tierschutz bereitstellen.
Von der Quinta de Los Molinos wurde öffentlich für die kollektive Anstrengung gedankt, die es ermöglicht hat, diese Ergebnisse zu erzielen: „Vielen Dank an alle für den großartigen Einsatz!“, schloss die offizielle Veröffentlichung.
Häufig gestellte Fragen zur Tiersterilisationskampagne in Havanna
Was ist das Spanky Project und welches Ziel verfolgt es in Kuba?
Das Spanky Project ist eine US-amerikanische Organisation, die das Wohlbefinden von Tieren in Kuba fördert, und ihr Ziel ist es, die unkontrollierte Fortpflanzung von Tieren zu reduzieren und deren Gesundheit durch Kastrationskampagnen und veterinärmedizinische Versorgung in Zusammenarbeit mit kubanischen Institutionen zu verbessern.
Wie viele Tiere wurden in der jüngsten Kampagne in Havanna sterilisiert?
Während der kürzlichen Sterilisationsoffensive in Havanna wurden mehr als 500 Tiere in nur sechs Tagen sterilisiert, was einen Rekord an Eingriffen darstellt, dank der Zusammenarbeit mit der Organisation Spanky Project und einem Netzwerk von Freiwilligen.
Welche Vorteile hat die Sterilisation für Haustiere in Kuba?
Die Sterilisation trägt zu einem längeren und gesünderen Leben für Haustiere bei, da sie Erkrankungen wie Gebärmutterentzündungen und bestimmte Krebsarten verhindert und außerdem die Tierpopulation kontrolliert.
Welche Herausforderungen stehen den Tierschutzkampagnen in Kuba gegenüber?
Tierschutzkampagnen in Kuba stehen vor erheblichen Herausforderungen, aufgrund von Ressourcenmangel, der Unwirksamkeit der Regierung bei der Durchsetzung von Tierschutzgesetzen und dem Mangel an veterinärmedizinischen Materialien, was die angemessene Versorgung von bedürftigen Tieren erschwert.
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