Ohne Reis, ohne Gas und auf Kohle wartend: So ist Santiago de Cuba

Was erwartet den Santiaguero in der Zukunft? Die Behörden bestätigen, dass es keinen Reis und kein Gas gibt, und man kann nur auf Holzkohle warten, während die Knappheit ohne klaren Termin andauert.


Die Santiagueros können nur auf ein Wunder hoffen: während die Knappheit stark zuschlägt, erhält die Provinz weiterhin weder Reis noch Flüssiggas, und nun wartet man auch auf die Ankunft von Holzkohle, wie offizielle Quellen bestätigten.

José Yaser Centray Soler, Sprecher des Regimes und Direktor des Senders CMKC Radio Revolución, informierte über Facebook, dass kein Flüssiggas in Santiago de Cuba verfügbar ist.

Captura Facebook / José Yaser Centray Soler

Sobald der Kraftstoff im Land angekommen ist, „wird die Bevölkerung über die offiziellen Medien informiert“, präzisierte der Moderator, der der Diktatur wohlgesinnt ist.

Auf der anderen Seite werden auch Maßnahmen ergriffen, um ein Niveau an Holzkohle für den Verkauf an die Bevölkerung zu gewährleisten, eine Maßnahme, die eindeutig auf eine Verlängerung der Mangelerscheinungen hinweist, unter denen die Bevölkerung leidet.

Sobald dieses Produkt auf Lager ist, wird das Verkaufsverfahren bekannt gegeben, erklärte der Sprecher, was die Befürchtung aufkommen lässt, dass es auch bei diesem Produkt zu Engpässen kommen wird.

Die Situation ist auch bei der Lebensmittelauslieferung nicht besser: Der Reis für die vollständige Versorgung der Normierten Familienkiste ist nach wie vor nicht im Inventar.

Die für die Verteilung zuständigen Behörden teilten der staatlichen Presse mit, dass sie informieren werden, sobald das Produkt in den Lagerhäusern der Provinz verfügbar ist.

In der Zwischenzeit geht die Lieferung von Milchpulver für die Kinder gemäß der Rationierungspolitik weiter.

Kürzlich wiesen die Behörden der Provinzregierung von Santiago de Cuba Gerüchte zurück, die in sozialen Netzwerken über einen angeblichen Verkauf von Flüssiggas in Freigewählter Währung (MLC) und die Abschaffung des regulierten Brotes für Erwachsene kursierten.

Während einer von Gouverneur Manuel Falcón Hernández geleiteten Sitzung wurde klargestellt, dass beide Versionen falsche Gerüchte ohne offizielle Grundlage sind, berichtete TeleTurquino auf seinem offiziellen Facebook-Profil.

Häufig gestellte Fragen zur Ressourcenknappheit in Santiago de Cuba

Wie ist die aktuelle Situation der Verteilung von Flüssiggas in Santiago de Cuba?

Derzeit gibt es keine Verfügbarkeit von Flüssiggas in Santiago de Cuba. Die Behörden haben versprochen, die Bevölkerung zu informieren, sobald der Kraftstoff im Gebiet ankommt, aber das Fehlen eines konkreten Datums verstärkt die Verzweiflung der Bürger, die gezwungen sind, auf Alternativen wie Holz- oder Kohlenöfen zurückzugreifen.

Welche Probleme gibt es bei der Verteilung von Reis in Santiago de Cuba?

Der Reis für den Normierten Haushaltskorb ist in Santiago de Cuba noch nicht im Lager verfügbar. Die Behörden haben angegeben, dass sie die Bevölkerung informieren werden, sobald das Produkt erhältlich ist, aber das Fehlen dieses Grundnahrungsmittels spiegelt die Schwere der Versorgungskrise in der Region wider.

Welche Alternativen haben kubanische Familien angesichts des Mangels an Gas und Lebensmitteln?

Angesichts des Mangels an Gas und Lebensmitteln greifen viele Familien auf Holz- oder Kohleöfen zurück. Diese Situation stellt nicht nur einen Rückschritt in den Lebensbedingungen dar, sondern auch ein Risiko für die Gesundheit und die Umwelt. Die weit verbreitete Knappheit hat die Bürger gezwungen, in einem Kontext wachsender Prekarität nach improvisierten Lösungen zu suchen.

Warum gibt es so viel Unsicherheit über die Versorgung mit Grundressourcen in Kuba?

Die Unsicherheit über die Versorgung mit grundlegenden Ressourcen in Kuba ist auf das Fehlen konkreter Informationen und auf strukturelle Probleme im Verteilungssystem zurückzuführen. Die Behörden haben versprochen, die Kommunikation mit der Bevölkerung zu verbessern, doch die Abwesenheit konkreter Lösungen und definierter Fristen erhöht nur das Unwohlsein und das Misstrauen der betroffenen Bürger.

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