Viral: Mexikaner, verheiratet mit einer Kubanerin, äußert sich darüber, wie man auf der Insel spricht

Ein virales Video auf TikTok, in dem ein Mexikaner und seine kubanische Frau die Hauptrolle spielen, belebt die humorvolle Debatte über die kulturellen Unterschiede in der Sprache zwischen Mexiko und Kuba und erzeugt tausende von Kommentaren.


Ein virales Video auf TikTok, in dem ein Mexikaner, der mit einer Kubanerin verheiratet ist, die Hauptrolle spielt, hat erneut die Debatte —mit Humor— über die kulturellen Unterschiede zwischen beiden Ländern entfacht, diesmal mit dem Fokus auf die Art und Weise, wie die Kubaner sprechen.

Die Aufnahme, veröffentlicht von der Nutzerin @yenicofino, zeigt das Paar in ihrem Bett, in einem entspannten Gespräch, in dem sie ihn fragt, was er über die Art und Weise denkt, wie die Kubaner sprechen. Seine Antwort sorgte für großes Gelächter: „Ay, ihr Kubaner sprecht nicht, ihr schreit. Ihr verbringt eure Zeit nur mit Schreien, weil ihr nicht wisst, wie man spricht.“

Zwischen Lachen entgegnet sie ihm, dass sie manchmal nicht versteht, was er sagt, und sie ihn bitten muss, „drei Striche lauter“ zu sprechen, weil er sehr leise redet, woraufhin er antwortet: „Naja, wir sprechen eben so leise... nicht wie ihr, die ihr schreit und schreit.“

Der Höhepunkt des Moments entsteht, als er sich über die Art und Weise lustig macht, wie bestimmte Wörter auf der Insel ausgesprochen werden: „Und was soll das mit ‚calol‘? Alles mit L.“

Die Veröffentlichung hat Tausende von Kommentaren auf TikTok ausgelöst, wo Kubaner, Mexikaner und Nutzer aus anderen Ländern sich mit eigenen Anekdoten und viel Humor an dem Austausch beteiligt haben.

„Ich bin Kubanerin und manchmal sage ich sogar selbst zu meinem Mann, er soll leiser sprechen“, gestand eine Nutzerin. Ein anderer schrieb: „Wir schreien nicht, wir sprechen mit Leidenschaft, mit dem Zwerchfell, wie es sein sollte.“

Einige Kommentare verteidigten die Auffassung, dass nicht alle Kubaner gleich sprechen, und dass die Verwendung des „L“ anstelle des „R“ in bestimmten Regionen wie Havanna oder dem Osten Kubas verbreiteter ist. Andere hingegen nahmen das Stereotyp mit Humor an: „Wir kommen von einer Insel mit Brise, wenn wir nicht schreien, hört man uns nicht.“

Es gab auch Antworten aus Mexiko: “Mein kubanischer Ehemann schreit so laut, dass die Nachbarn denken, wir streiten uns”, erzählte eine guatemaltekische Frau. “Ich habe mir schon den Schrei angeeignet”, sagte eine andere.

Es ist nicht das erste Mal, dass dieses Paar in den sozialen Medien für Aufsehen sorgt. In einem vorherigen Video beschwerte sich der Mexikaner über den weißen Reis aus Kuba: „Ich bin bis zum Hals voll von weißem Reis, lerne, einen anderen Reis zu kochen.“ Diese Veröffentlichung löste eine starke Reaktion von den Verteidigern der Gastronomie der Insel aus.

Die Art und Weise, wie die Kubaner sprechen, hat mehr als einmal für virale Kommentare gesorgt. Im Dezember 2024 antwortete eine junge Venezolanerin auf die Kritiken, weil sie „wie eine Kubanerin sprechen“ wollte, und anstatt sich zurückzuziehen, verteidigte sie stolz ihre Entscheidung: „Genauso werde ich weiter lernen.“

Beide Fälle zeigen, wie die kubanische Volkssprache zu einem kulturellen Phänomen geworden ist, das sowohl Bewunderung als auch Kontroversen hervorruft, insbesondere wenn es von außen mit einer Mischung aus Neugier, Zuneigung und Stereotypen betrachtet wird.

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