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Das kubanische Regime gab eine direkte Warnung an die großen Stromverbraucher in Santiago de Cuba heraus und machte sie für mögliche massive Stromausfälle verantwortlich, falls sie ihren Energiebedarf während der Hauptverbrauchszeiten nicht reduzieren.
Laut der regierungsnahen Zeitung Sierra Maestra
In diesem Zusammenhang ist das Verhalten der Verbraucher mit hoher Nachfrage ein entscheidender Faktor, um den Zusammenbruch des Netzwerks zu verhindern.
Die Gemeinde Santiago de Cuba hat die höchste Anzahl an Kunden mit einem Bedarf von über 500 Kilowatt, mit insgesamt "alarmierenden" 4.238 Nutzern.
Es folgen, wenn auch mit großem Abstand, die Gemeinden Contramaestre, San Luis und Mella, mit mehr als 500, 400 und 300 Verbrauchern in dieser Kategorie, respektive.
Das Besorgniserregendste, so die Behörden, ist, dass viele dieser großen Verbraucher an sogenannten „nicht abschaltbaren“ oder priorisierten Stromkreisen angeschlossen sind, die normalerweise keine Stromausfälle erleiden.
Die offizielle Quelle betonte, dass diese Kunden diese Situation ausnutzen würden, um ihren Verbrauch während der Spitzenzeiten unnötig zu steigern, was zusätzlichen Druck auf das ohnehin schon fragile nationale System erzeugt.
Angesichts dieser Situation hat das Regime eine Warnung an die Bevölkerung und die Institutionen ausgesprochen: keine Klimaanlagen und unnötigen Lichter während der Spitzenverbrauchszeiten einzuschalten, die normalerweise nachmittags und abends auftreten.
Zudem sollten die staatlichen Einrichtungen sich darauf beschränken, nur die Sicherheitsbeleuchtung eingeschaltet zu lassen und alle Geräte außerhalb der Arbeitszeiten abzuschalten, um überflüssige Kosten zu eliminieren.
Darüber hinaus drohte er, dass zur Eindämmung dieser Tendenz eine Aufklärungskampagne ins Leben gerufen wurde, die von lokalen Behörden und Massenorganisationen geleitet wird.
Es werden Besuche und Treffen mit privaten und institutionellen Verbrauchern organisiert, um auf die Schwere der Energiekrise hinzuweisen und eine rationelle Energienutzung zu fördern.
Der Gouverneur der Provinz, Manuel Falcón Hernández, erkannte an, dass die Stromerzeugung „eines der Hauptprobleme ist, mit denen das Land konfrontiert ist“ und betonte, dass die Minderung der Auswirkungen eine kollektive Zusammenarbeit erfordere.
„In dem Maße, in dem wir sparen und die Vorgaben einhalten, können die Beeinträchtigungen verringert werden“, erklärte er.
Die Warnung macht deutlich, dass Santiago de Cuba in den kommenden Tagen mit noch intensiveren und unvorhergesehenen Stromausfällen konfrontiert werden könnte, wenn die großen Verbraucher nicht umgehend und effektiv reagieren.
In diesem Sinne steht das nationale elektrische System (SEN) von Kuba weiterhin vor einer kritischen Situation, mit einem Energiemangel, der sich an diesem Donnerstag nahe 1.700 MW bewegt, wie die Unión Eléctrica (UNE) in ihrem offiziellen Bericht mitteilte.
Laut dem Bericht war der Dienst während der 24 Stunden am Mittwoch und in der Nacht von heute betroffen. Die höchste Beeinträchtigung lag bei 1.684 MW um 22:00 Uhr, obwohl dieser Höchstwert nicht mit der Zeit des größten Bedarfs übereinstimmte.
Am Donnerstag um 7:00 Uhr betrug die Gesamtkapazität des SEN 1.880 MW bei einer Nachfrage von 2.980 MW, was zu einem Defizit von 1.172 MW zu diesem Zeitpunkt führte. Für die Mittagsstunde wird ein Engpass von etwa 1.150 MW geschätzt.
Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise in Santiago de Cuba
Warum bedroht das kubanische Regime die großen Verbraucher von Santiago de Cuba?
Das kubanische Regime hat eine Warnung an die großen Stromverbraucher in Santiago de Cuba ausgesprochen, da sie massive Stromausfälle verursachen könnten, wenn sie ihre Energienachfrage während der Spitzenzeiten nicht reduzieren. Dies ist auf die tiefgreifende Krise im elektroenergetischen System der Insel zurückzuführen, das mit erheblichen Defiziten in der Stromerzeugung konfrontiert ist.
Wie ist die aktuelle Situation des elektrischen Systems in Kuba?
El elektrische System in Kuba befindet sich in einer schweren Krise, mit einem Erzeugungsdefizit von über 1.600 Megawatt (MW) während der Spitzenzeiten. Dies hat zu prolongierten und ungleichmäßigen Stromausfällen zwischen den Regionen geführt, die das alltägliche Leben der Kubaner erheblich beeinträchtigen.
Welche Maßnahmen hat das Regime ergriffen, um der Energiekrise in Santiago de Cuba entgegenzuwirken?
Das Regime hat eine Sensibilisierungskampagne gestartet, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Diese Kampagne umfasst Besuche und Treffen mit privaten und institutionellen Verbrauchern, um den rationalen Umgang mit Energie zu fördern. Darüber hinaus wurde die Bevölkerung gebeten, während der Spitzenverbrauchszeiten keine Klimaanlagen oder unnötige Lichter einzuschalten.
Welchen Einfluss hat die Energiekrise auf das tägliche Leben der Kubaner?
Die Energiekrise hat das tägliche Leben der Kubaner tiefgreifend beeinträchtigt, mit langandauernden Stromausfällen, die das Kochen von Lebensmitteln, die Aufbewahrung von gekühlten Lebensmitteln und den angemessenen Schlaf erschweren. Darüber hinaus hat der Mangel an Elektrizität gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit der Hitze und Stechmückenstichen verschärft.
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