Kanadische Touristin berichtet von erschreckender Erfahrung in einem Resort in Varadero: „Ich wachte verletzt und nackt auf“

Breanna Peebles, eine kanadische Touristin, berichtet, dass sie in einem Resort in Varadero, Kuba, betäubt und misshandelt wurde. Der Fall hebt die Sicherheitsprobleme in kubanischen Hotels und das Fehlen institutioneller Reaktionen hervor. Kanada warnt davor, Reisen auf die Insel zu vermeiden.

Breanna Peebles, zeigt die erhaltenen SchlägeFoto © Captura de Video/Youtube/CityNews

Was als paradiesischer Kurzurlaub in Kuba zur Feier ihres Geburtstags gedacht war, endete für Breanna Peebles, eine junge Frau aus Manitoba, in einem Albtraum. Sie behauptet, im Grand Memories Varadero, einem der am meisten beworbenen Resorts im Haupttouristenziel der Insel, betäubt und missbraucht worden zu sein.

"Ich wachte allein in einem Zimmer auf, das nicht meins war, nackt, geschlagen, mit Abschürfungen und ohne einen Nagel", berichtete Peebles CityNews, weiterhin sichtbar betroffen von dem, was sie auf ihrer Reise am 9. Juni erlebt hatte.

Das Zeugnis, erschütternd und voller Details, weist auf eine vermeintliche Aggression hin, die nach dem Konsum von Getränken an der Hotelbar stattgefunden haben soll. Peebles erklärt, dass sie begann, schläfrig zu werden, nachdem sie geschwommen und getrunken hatte, und dass sie kaum erinnert, wie sie vom Sicherheitspersonal in ein falsches Zimmer gebracht wurde. Das Nächste, an das sie sich erinnert, ist das Unverständnis, die Prellungen an ihrem Körper und das Fehlen ihres Mobiltelefons.

"Ich glaube, nur Gott kann mich jetzt retten. Ich habe ununterbrochen gebetet", sagte sie mit gebrochener Stimme.

Die Touristin berichtete auch von seltsamen Verhaltensweisen seitens des Resort-Personals nach dem Vorfall. "Sie schauten mich an, als wüssten sie, was passiert war", erzählte sie.

Pese der Angst, meldete sie den Vorfall in diesem Moment nicht den kubanischen Behörden, jedoch tat dies ihre Familie aus Kanada, besorgt, weil sie den Kontakt zu ihr verloren hatte.

Al aterrizar en Winnipeg, Peebles brach in Tränen aus. „Ich wollte den Boden küssen. Es war die schlimmste Erfahrung meines Lebens. Ich glaube nicht, dass ich jemals nach Kuba zurückkehren werde, nicht einmal in einer Gruppe“, erklärte er.

Institutionelles Schweigen und besorgniserregende Hintergründe

Weder das Grand Memories Varadero noch dessen Betreiber, Blue Diamond Resorts, haben auf die Anfragen der kanadischen Medien reagiert. Die Reiseagentur RedTag beschränkte sich ihrerseits darauf, die Betroffene einzuladen, sich direkt zu melden, um „die geeignete Unterstützung zu bieten“.

Este ist kein Einzelfall. Im Jahr 2019 meldete eine andere kanadische Touristin eine sexuelle Übergriff im benachbarten Hotel Memories Varadero Beach Resort, das ebenfalls von Blue Diamond verwaltet wird.

Und bis jetzt im Jahr 2025 haben mindestens drei kanadische Touristen traumatische Erfahrungen in kubanischen Hotels gemeldet.

Im Februar erlitt Sylvie Beauchesne aus Quebec eine Hüftfraktur nach einem Unfall in einem Hotel in Holguín. Laut Angabe ihrer Familie verbrachte sie fast 48 Stunden ohne angemessene medizinische Versorgung und ohne Möglichkeit zur Kommunikation.

Auch im Februar meldete die Familie einer Jugendlichen aus Ontario, dass sie von einem Hotelangestellten sexuell angegriffen wurde. Die kubanischen Behörden warnten, dass sie, wenn sie Anklage erheben wollten, unbefristet auf der Insel bleiben müssten.

Während Crystal Jardine im März darüber berichtete, dass sie von einem anderen Gast in einem Hotel ebenfalls in Varadero geschlagen wurde. Trotz des Anrufs bei der Polizei und der Botschaft wurde ihr Angreifer, ebenfalls Kanadier, nie festgenommen oder strafrechtlich verfolgt.

Eine Warnung für Touristen… und für Kuba

Die Regierung von Kanada empfiehlt seit dem letzten Jahr ihren Bürgern, Reisen nach Kuba zu vermeiden, hauptsächlich aufgrund der Lebensmittelknappheit, der Probleme im Gesundheitswesen und der Energiekrise.

Aunque Peebles hat noch nicht entschieden, ob er rechtliche Schritte einleiten wird, hat er dennoch eine klare Warnung an diejenigen gesendet, die planen, zur Insel zu reisen. "Passt auf euch auf. Geht nicht alleine. Selbst wenn euch jemand lächelt und euch ein Getränk serviert, wisst ihr nicht, was er denkt. Und das ist beängstigend."

Der Fall bringt erneut die Sicherheitslücken in einigen kubanischen Resorts und das Fehlen einer institutionellen Reaktion auf schwerwiegende Beschwerden zur Sprache, was nicht nur das touristische Image des Landes gefährdet, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für ehrliche Besucher und Beschäftigte des Sektors darstellt.

Für viele Kubaner, die vom Tourismus leben oder Angehörige haben, die in Hotels wie diesem arbeiten, ist das Schweigen der Behörden und das Fehlen klarer Protokolle in Bezug auf Vorfälle wie den, den Peebles schildert, ebenfalls eine Besorgnis.

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