Der Skandal um die Ministerin für Arbeit und soziale Sicherheit, Marta Elena Feitó Cabrera, nach ihrer umstrittenen Äußerung über die Leugnung der Existenz von Bettelnden in Kuba, überschritt die Grenzen der Insel und wurde von internationalen Medien umfangreich aufgegriffen, was eine neue Welle von Kritik am Regime auslöste.
"Sie sind Personen, die sich als Bettler verkleiden", sagte die Ministerin an diesem Montag während einer Parlamentssitzung. Ihre Worte lösten die Empörung der Kubaner in den sozialen Medien und unabhängigen Medien aus. Am Dienstag kündigte das Regime im Noticiero de Televisión Nacional die Rücktritt der Beamtin an.
Sin embargo, die Kontroverse hat eine globale Dimension erreicht. Wichtige internationale Medien wie BBC, CNN, El País, El Mundo, Al Jazeera, France 24, CTV News und Deutsche Welle, unter anderen, haben dem Thema Raum gegeben und betonen dabei den gefühlskalten und disconnected Charakter der Äußerungen der Ministerin.
Die meisten Überschriften heben die Empathielosigkeit der kubanischen Regierung gegenüber den verletzlichsten Bevölkerungsgruppen und die Leugnung der Armut hervor, eine offensichtliche soziale Realität im Land.
El Mundo sprach das Thema ironisch an, indem es feststellte, dass die Obdachlosen in Kuba „Straßenschauspieler laut der Ministerin“ seien. El País hob hervor, wie Miguel Díaz-Canel sich von den Worten von Feitó distanziert hat inmitten der profund tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise, die die Insel durchlebt.
CNN en Español hob hervor, dass die Aussagen der ehemaligen Ministerin sowohl die Opposition als auch offizielle Kreise empörten, und Al Jazeera English wiederholte subtil die Rhetorik des Regimes, das die "Blockade der Vereinigten Staaten" für die Krise im Land verantwortlich macht.
France 24 und CTV News hoben die Welle der öffentlichen Empörung hervor, die im Zuge der "Inflation, niedriger Löhne und Nahrungsmittelknappheit" entstand. Sie betonen, wie die Worte von Feitó "eine sensible Saite in Kuba trafen, wo große Teile der Bevölkerung von Tag zu Tag leben" und die Armut sichtbar auf den Straßen zu erkennen ist.
Reuters und AFP berichteten ebenfalls über die Nachricht und lieferten Kontext zur akuten Krise auf der Insel sowie zur Inflation, die die kubanische Wirtschaft beeinträchtigt.
Selbst karibische Medien wie The Gleaner aus Jamaika und lateinamerikanische Medien wie La Tercera aus Chile berichteten über die Kontroversen und prangerten einen Versuch an, "die Armut in Kuba zu bagatellisieren".
Die Aussagen von Feitó sind, fernab von Unauffälligkeit, zu einem Bumerang geworden, der direkt die offizielle Rhetorik des Regimes trifft, das weiterhin ein Bild von sozialer Gerechtigkeit zu projizieren versucht, das immer weniger Menschen überzeugt.
Die Rücktritt der Arbeitsministerin in Kuba entwickelte sich zu einem echten Medien-Skandal, nicht nur wegen ihrer Rede, sondern auch wegen der Reaktionen, die sie in den sozialen Medien auslöste. Dies zwang den kubanischen Staat, sofort zu handeln, um sich von den Aussagen abzusetzen, die vor einem schweigenden Parlament gemacht wurden, das die Intervention von Feitó ohne Widerspruch applaudierte.
Die internationale Resonanz des Ereignisses verdeutlicht nicht nur den wachsenden Vertrauensverlust der kubanischen Regierung, sondern auch die weltweite Aufmerksamkeit auf die tiefe Wertkrise, die es in der Regierung von Kuba gibt.
Häufig gestellte Fragen zum Skandal der kubanischen Ministerin und zur Situation der Obdachlosen in Kuba
Welche Aussagen hat die kubanische Ministerin über die Bettler gemacht?
Die Ministerin für Arbeit und soziale Sicherheit Cubas, Marta Elena Feitó Cabrera, erklärte, dass es in Kuba keine Bettler gibt, sondern Personen, die "als Bettler verkleidet" sind und eine einfache Möglichkeit suchen, Geld zu verdienen, ohne formell zu arbeiten. Diese Aussagen lösten eine Welle der Empörung sowohl innerhalb als auch außerhalb Kubas aus, da sie als gefühlskalt und von der Realität des Landes abgekoppelt angesehen wurden.
Wie war die Reaktion der internationalen Medien und der kubanischen Bevölkerung auf diese Äußerungen?
Die Aussagen der Ministerin wurden von internationalen Medien wie BBC, CNN und El País scharf kritisiert, die sie als unsensibel und realitätsfremd bezeichneten. Die kubanische Bevölkerung reagierte mit Empörung, teilte Bilder der realen Armut auf der Insel und forderte die Absetzung der Ministerin. Die öffentliche Reaktion reichte von Kritiken in den sozialen Medien bis hin zur Unterschriftensammlung zur Forderung ihrer Rücktritts.
Welche Maßnahmen wurden nach dem Skandal um die Aussagen von Marta Elena Feitó ergriffen?
Marta Elena Feitó Cabrera hat ihren Rücktritt eingereicht, der vom Politbüro und dem Staatsrat akzeptiert wurde, nach der heftigen öffentlichen Kontroversen. Obwohl Präsident Miguel Díaz-Canel eine vage Erklärung zur fehlenden Sensibilität abgab, nannte er die Ministerin nicht direkt, was als Versuch interpretiert wurde, sich zu distanzieren, ohne die volle politische Verantwortung zu übernehmen.
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