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Kubanische Bürger gehören zu den 12 Einwanderern, die am Samstag von den guatemaltekischen Behörden festgenommen wurden, als der Bus, in dem sie illegal reisten, offensichtlich auf dem Weg in die Vereinigten Staaten, in einer mutmaßlichen Menschenhandelsoperation abgefangen wurde.
Ein Kommuniqué des guatemaltekischen Ministeriums für öffentliche Angelegenheiten teilte mit, dass das Fahrzeug auf irregularen Wegen 12 Migranten aus Kuba, Peru und Ecuador transportierte und in der Hauptstadt des Departements Retalhuleu angehalten wurde, die etwa 190 km von der Hauptstadt des zentralamerikanischen Landes entfernt liegt.
Die Mitteilung gab nicht an, wie viele Kubaner im Bus waren. Auf den von der Staatsanwaltschaft in sozialen Netzwerken geteilten Bildern ist die Präsenz von mindestens einem Minderjährigen und mehreren Frauen unter den Migranten zu beobachten, jedoch gab die Information auch keine Einzelheiten zur Zusammensetzung der Gruppe an.
Laut den Angaben der Behörden wurde festgestellt, dass einige der Personen keinen legalen Zugang zu Guatemala hatten, weshalb man von einem "irregulären Transport in ein anderes Land aus geht, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen".
Das Ministerio Público teilte mit, dass den migrierenden Personen „humanitäre Hilfe und opferpsychologische Unterstützung zum Schutz ihrer grundlegenden Rechte“ gewährt wurde.
Im Rahmen des Einsatzes der Staatsanwaltschaft des Distrikts Retalhuleu, unterstützt von der Nationalen Zivilpolizei, wurde der Fahrer des Fahrzeugs festgenommen, identifiziert als Julio Gustavo M.
Bei dem Festgenommenen wurde ein Mobiltelefon, SIM-Karten, ein USB-Stick und 1.986 Quetzales Bargeld sichergestellt, die als Beweismittel aufbewahrt wurden.
Guatemala bleibt weiterhin ein Durchgangsland für Hunderte von Einwanderern, einschließlich Kubanern, die versuchen, in die USA zu gelangen, obwohl der Zustrom im Vergleich zu früheren Jahren aufgrund der strengen Einwanderungspolitik der Regierung von Donald Trump erheblich zurückgegangen ist.
Trotz der ständigen Kontrolloperationen des guatemaltekischen Staates an Straßen und Grenzen, um die irreguläre Passage zu stoppen, gibt es immer noch Kubaner, die das Risiko auf sich nehmen, die Reise durch Mittelamerika zu machen und durch dieses Land zu reisen, um nach Mexiko zu gelangen und weiter zur Sügrenze der USA.
Nur 140 Staatsangehörige der Insel wurden im Juni festgenommen, als sie versuchten, illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen, so der Monatsbericht des U.S. Customs and Border Protection (CBP).
Häufig gestellte Fragen zur Festnahme kubanischer Einwanderer in Guatemala
Wie viele kubanische Einwanderer wurden kürzlich in Guatemala festgenommen?
Der Artikel gibt nicht die genaue Anzahl der Kubaner unter den 12 Immigranten an, die an diesem Samstag in Guatemala festgenommen wurden, erwähnt jedoch, dass die Gruppe Personen aus Kuba, Peru und Ecuador umfasste. Die Bilder zeigen mindestens ein Kind und mehrere Frauen unter den Migranten.
Warum werden kubanische Einwanderer in Guatemala festgehalten?
Die kubanischen Einwanderer werden festgenommen, weil sie keine legale Einreise nach Guatemala haben, was auf einen irregularen Transfer in ein anderes Land, in der Regel die Vereinigten Staaten, hindeutet, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Dieses Phänomen spiegelt die Herausforderungen wider, denen kubanische Migranten auf ihrem Weg in die USA gegenüberstehen, sowie die Bemühungen Guatemalas, den irregularen Transit zu kontrollieren.
Welche Maßnahmen ergreift Guatemala, um illegale Einwanderer zu interceptieren?
Guatemala bietet humanitäre Hilfe und Opferschutzhilfe für Einwanderer an und stellt sicher, dass ihre grundlegenden Rechte gewahrt bleiben. Die Migranten werden zum Guatemaltekischen Migrationsinstitut gebracht, um ihren Status im Land zu klären.
Wie beeinflusst die Migrationspolitik der USA die kubanischen Migranten?
Die Einwanderungspolitik der USA, insbesondere unter der Verwaltung von Donald Trump, hat zu einem Rückgang der Ankünfte von kubanischen Migranten geführt, aufgrund strengerer Maßnahmen, die die Abschaffung des humanitären Parole einschließen. Dennoch versuchen weiterhin viele Kubaner, in die USA zu gelangen, aufgrund der wirtschaftlichen Krise in Kuba.
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