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Unbekannte haben in der Nacht zum Montag 14 Säcke Reis aus einem Lager an der Ecke von Jesús del Sol und Beneficencia im Municipio Guantánamo gestohlen.
Laut Informationen des offiziellen Facebook-Profils "Guantánamo y su Verdad" wurde die Betreiberin des Betriebs von Anwohnern informiert, nachdem sie die Beschädigung der Eingangstür bemerkt hatten.
Nach Aussagen von Zeugen bestätigte die Mitarbeiterin öffentlich den Diebstahl, nachdem sie den Verlust überprüft hatte. Die polizeilichen Ermittlungen, unterstützt von der Gemeinschaft, ermöglichten die Identifizierung von mindestens drei der mutmaßlichen Verantwortlichen, die Rückgewinnung eines Teils des gestohlenen Reis und die Beschlagnahme von Bargeld, das durch den Verkauf an Zwischenhändler erlangt wurde.
Einer der beteiligten Käufer gab freiwillig einen Sack Reis zurück, als er von der illegalen Herkunft des Produkts erfuhr, so der offizielle Bericht.
Die Behörden setzen die Ermittlungen fort, um den Fall vollständig aufzuklären und festzustellen, ob weitere Beteiligte existieren.
Enmitten einer tiefen wirtschaftlichen Krise und knappen Grundnahrungsmitteln in Kuba haben die Diebstähle in den Bodegas zugenommen. Diese Situation hat ein Klima wachsender Unsicherheit geschaffen, in dem Diebstähle und Überfälle häufiger geworden sind.
Die Ministerin für Inneren Handel von Kuba, Betsy Díaz Velázquez, erkannte die Schwere des Anstiegs von Diebstählen in diesen staatlichen Einrichtungen an und berichtete, dass ein Mitarbeiter sein Leben verlor, als er versuchte, seinen Arbeitsplatz gegen einen Angriff zu verteidigen.
In der bisherigen Zeit im Jahr 2025 wurden mehr als 163 Diebstähle in den Bodegas verzeichnet, in denen in Kuba rationspflichtige Produkte verkauft werden, laut offiziellen Daten.
Diese Zahl stellt einen Anstieg im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres dar und spiegelt einen Anstieg der Kriminalität im Land wider.
Die am stärksten von Diebstählen in Bodegas betroffenen Provinzen in Kuba sind Holguín, Las Tunas, Santiago de Cuba und Mayabeque. Holguín führt die Liste mit 33 Diebstählen an, gefolgt von Las Tunas mit 22 und Santiago de Cuba mit 19. Diese Zahlen spiegeln die zunehmende Unsicherheit in diesen Regionen wider.
Häufig gestellte Fragen zu Diebstählen in staatlichen Lagerhäusern in Kuba
Was geschah in der Bodega von Guantánamo?
Unbekannte haben 14 Säcke Reis aus einem Lagerhaus in Guantánamo gestohlen. Die Behörden konnten mindestens drei Verdächtige identifizieren und einen Teil des gestohlenen Reises wiedererlangen, außerdem wurde Bargeld beschlagnahmt, das aus dem Verkauf stammt.
Wie hat die kubanische Regierung auf den Anstieg von Diebstählen in Bodegas reagiert?
Der kubanische Staat hat eine Strategie namens "Guardianes por mi bodega" implementiert, um die Gemeindewachsamkeit zu stärken. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Nachbarn und lokale Behörden in den Schutz der Lagerhäuser einzubeziehen, wurde jedoch kritisiert, weil sie staatliche Verantwortlichkeiten auf die Bevölkerung überträgt, ohne echte Lösungen für die Versorgungsproblematik anzubieten.
Welche Provinzen sind in Kuba am meisten von Diebstählen in Lagerhäusern betroffen?
Die am stärksten von Diebstählen in Lagerhäusern in Kuba betroffenen Provinzen sind Holguín, Las Tunas, Santiago de Cuba und Mayabeque. Holguín führt die Liste mit 33 Diebstählen an, gefolgt von Las Tunas mit 22 und Santiago de Cuba mit 19. Diese Zahlen spiegeln die zunehmende Unsicherheit in diesen Regionen wider.
Welchen Einfluss hat die Wirtschaftskrise auf die Sicherheit der kubanischen Weinfässer?
Die Wirtschaftskrise in Kuba hat die Diebstähle in den Bodegas erhöht, was die mangelnde Kontrolle und Sicherheit im staatlichen Vertriebssystem verdeutlicht. Die Regierung kann die Lebensmittelversorgung nicht garantieren, und die chronische Knappheit sowie die interne Korruption verschärfen die Situation, sodass die Bevölkerung in ständiger Unsicherheit über die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln lebt.
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