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Das kubanische Regime hat die Anwesenheit amerikanischer Truppen im Süden der Karibik angeprangert und zurückgewiesen, dass es sich um eine Operation gegen den Drogenhandel handelt.
Der Kanzler Bruno Rodríguez schrieb am Montag in der Sozialen Netzwerk X, dass die maritimen und luftgestützten Bewegungen der „korrupten Agenda“ des Außenministers Marco Rubio entsprechen und forderte, dass Lateinamerika und die Karibik als „Friedenszone“ respektiert werden.
“Wir denunzieren die Präsenz von militärischen Marine- und Luftstreitkräften der Vereinigten Staaten im Süden der Karibik, die unter falschen Vorwänden einer korrupten Agenda des Außenministers dienen. Lateinamerika und die Karibik müssen als Zone des Friedens respektiert werden”, betonte Rodríguez.
Nach Enthüllungen von CNN in der vergangenen Woche hat die Regierung von Donald Trump begonnen, rund 4.000 Einsatzkräfte, größtenteils Marinesoldaten, zu entsenden, um ihre Präsenz in den Gewässern der Karibik und Lateinamerikas mit dem Argument des Drogenkampfes zu verstärken.
Der Einsatz umfasst Aufklärungsflugzeuge P8 Poseidon, Zerstörer, ein Atom-U-Boot und ein Kriegsschiff mit Raketen, berichten US-Medien.
Die Mission erfolgt im Rahmen einer Erweiterung militärischer Kompetenzen, die laut dem Verteidigungsminister Pete Hegseth von territorialer Verteidigung über Migrantenkontrolle bis hin zum Kampf gegen Drogenhandel und Menschenhandel reichen.
Kuba erinnerte daran, dass die Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) 2014 die Region zur „Friedenszone“ erklärt hat, ein Prinzip, das laut der Regierung durch die Zunahme militärischer Operationen in der Region bedroht ist.
Häufig gestellte Fragen zur Militarisierung der Karibik durch die USA und die Antwort Kubas
Warum beschuldigt Kuba die USA, den Kampf gegen Drogen als Vorwand zu nutzen, um die Karibik zu militarisieren?
Kuba prangert an, dass die militärische Präsenz der USA in der Karibik politischen Interessen dient und nicht dem Ziel, Drogenbekämpfung zu betreiben. Das kubanische Regime beanstandet durch seinen Außenminister Bruno Rodríguez, dass die militärischen Operationen von einer "korrupten Agenda" des Außenministers Marco Rubio motiviert sind und nicht von echten Absichten zur Bekämpfung des Drogenhandels.
Welche militärischen Operationen führt die USA in der Karibik durch?
Die USA haben über 4.000 Einsatzkräfte, darunter Marineinfanteristen, in der Karibik stationiert. Die Operation umfasst Aufklärungsflugzeuge, Zerstörer, ein Atom-U-Boot und ein Kriegsschiff mit Raketen. Dieser Einsatz ist Teil einer Strategie zur Bekämpfung der Drogenkartelle, die von der Regierung Trump als terroristische Organisationen betrachtet werden.
Wie hat die internationale Gemeinschaft auf die militärische Entsendung der USA in der Karibik reagiert?
Die internationale Reaktion war besorgt über eine mögliche Eskalation der Spannungen in der Region. Länder wie Mexiko haben ihren Widerstand gegen diese einseitigen Maßnahmen der USA zum Ausdruck gebracht und gewarnt, dass sie als Tür zur direkten Intervention interpretiert werden könnten. Darüber hinaus hatte die CELAC zuvor Lateinamerika und die Karibik als "Friedenszone" erklärt, ein Prinzip, das nun bedroht ist.
Welche Rechtfertigung bietet die USA für ihre Militärpräsenz in der Karibik?
Die Vereinigten Staaten rechtfertigen ihre militärische Präsenz in der Karibik als Teil einer Strategie zur Bekämpfung von Drogenkartellen, die als globale Terroristen bezeichnet werden. Laut der Regierung von Trump stellen diese Organisationen eine "ungewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung" für die nationale Sicherheit dar. Der Einsatz zielt darauf ab, den Drogenhandel, den Menschenhandel zu bekämpfen und die Sicherheit an den Grenzen zu stärken.
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