Auseinandersetzung in einer Schlange betrifft Staatsanwalt in Santiago de Cuba

Ein Streit in Santiago de Cuba zwischen einer Staatsanwältin und einer Bürgerin führte zu einem ungleichen Gerichtsverfahren. Der öffentliche Druck konnte die Untersuchungshaft in eine Geldstrafe für die Angeklagte umwandeln.

Anisleidis Calás (links)/Staatsanwältin María Elba Riera LimontaFoto © Collage von Facebook/Yosmany Mayeta Labrada

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Eine Diskussion in einer Warteschlange für Produkte in der Gemeinde San Luis, Santiago de Cuba, endete in einem öffentlichen Streit, der die Staatsanwältin María Elba Riera Limonta und eine Bürgerin betraf, die zunächst festgenommen wurde und sich einer vorläufigen Haft gegenüber sah, bis der öffentliche Druck die Behörden dazu zwang, die Strafe durch eine Geldbuße von 5.000 Pesos zu ersetzen, was die ungleiche Behandlung zwischen Beamten und gewöhnlichen Bürgern offenlegte.

Según dem unabhängigen Journalisten Yosmany Mayeta Labrada in der sozialen Netzwerk Facebook, wird die Festgenommene, identifiziert als Anisleidis Calás, nach Zahlung freigelassen.

Facebook-Veröffentlichung/Yosmany Mayeta Labrada

Die Frau war seit dem vergangenen Samstag in Gewahrsam, nachdem ein Vorfall in einer Warteschlange für Produkte in einer hitzigen Diskussion mit Riera Limonta endete. Beide beleidigten sich gegenseitig und, laut Zeugen, störten sie in ähnlicher Weise die öffentliche Ordnung. Die von der Beamtin eingereichte Anzeige führte jedoch zu einem Gerichtsverfahren, das zunächst eine vorläufige Haft für Calás Marange vorsah.

Der in den Vereinigten Staaten lebende Aktivist Mayeta hat außerdem erklärt, dass die Familienangehörigen der Beschuldigten berichten, dass es sich um ein unverhältnismäßiges und willkürliches Verfahren handele, zumal die Frau gesundheitliche Probleme hatte und aufgrund einer Anämie und eines anstehenden operativen Eingriffs unter ärztlicher Aufsicht stand.

Die Vorzüge des öffentlichen Drucks

Die Haftmaßnahme blieb aufrechterhalten, bis der Fall an die Öffentlichkeit gelangte. Angesichts der zunehmenden Sichtbarkeit überprüfte die Staatsanwaltschaft die Akte und entschied, die Gefängnisstrafe durch eine Geldstrafe von 5.000 Pesos zu ersetzen, was der Angeklagten ermöglichen wird, in den nächsten Stunden ihre Freiheit zurückzugewinnen.

Und die Staatsanwältin?

Obwohl die Frau bestraft wurde, bleibt die Frage nach der Verantwortung der Staatsanwältin María Elba Riera Limonta offen, die ebenfalls an dem Vorfall beteiligt war und laut den Anwesenden dieselben beleidigenden Handlungen und Störungen der öffentlichen Ordnung beging.

„Die beiden stellten sich auf die gleiche Stufe“, berichteten Zeugen, die in Frage stellen, warum das Gesetz nur für eine der Parteien gilt, während die andere, da sie Beamtin ist, anscheinend von jeglichen Konsequenzen ausgenommen bleibt.

Este Episode hat deutlich gemacht, was viele Kubaner täglich anprangern: den Unterschied in der Behandlung, den gewöhnliche Bürger im Vergleich zu den Beamten des Systems erhalten. Für die Angehörigen von Anisleidis stellt die Freilassung eine Erleichterung dar, aber sie bestehen darauf, dass es sich um ein weiteres Beispiel dafür handelt, wie die Macht versucht, sich über die Gerechtigkeit zu setzen.

Häufig gestellte Fragen zur Schlägerei in der Warteschlange in Santiago de Cuba

Was ist in der Schlange der Produkte in Santiago de Cuba passiert?

Eine Diskussion an einer Produkteschlange in der Gemeinde San Luis, Santiago de Cuba, endete in einem öffentlichen Vorfall, der die Staatsanwältin María Elba Riera Limonta und eine Bürgerin namens Anisleidis Calás betraf. Die Situation eskalierte, als sich beide beleidigten und die öffentliche Ordnung störten, aber nur Calás sah sich zunächst einem Gerichtsverfahren mit Untersuchungshaft gegenüber.

Warum wurde Anisleidis Calás festgenommen?

Anisleidis Calás wurde wegen eines Zwischenfalls mit der Staatsanwältin María Elba Riera Limonta während einer Warteschlange für Produkte festgenommen, der zu Beleidigungen und Störungen der öffentlichen Ordnung führte. Zunächst sah sie sich einer vorläufigen Haft an, doch nach öffentlichem Druck wurde dies durch eine Geldstrafe von 5.000 Pesos ersetzt.

Welche Maßnahmen wurden gegen die Staatsanwältin María Elba Riera Limonta ergriffen?

Es wurden keine bekannten Maßnahmen gegen die Staatsanwältin María Elba Riera Limonta ergriffen, obwohl sie an dem Vorfall beteiligt war und, laut Zeugen, die gleichen beleidigenden und ordnungswidrigen Handlungen wie Anisleidis Calás begangen hat.

Wie beeinflusste der öffentliche Druck die Freilassung von Anisleidis Calás?

Der öffentliche Druck war entscheidend für die Überprüfung des Falls von Anisleidis Calás. Zunächst sah sie sich einer Untersuchungshaft gegenüber, doch die Sichtbarkeit des Falls führte dazu, dass die Staatsanwaltschaft die Strafe auf eine Geldbuße von 5.000 Pesos herabsetzte, was ihre Freilassung ermöglichte.

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