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Vor den Augen von Dutzenden von Personen wurde Dariannis Ramírez Rodríguez, Medizinstudentin im fünften Jahr und Anwohnerin der Gemeinde Songo-La Maya, am Terminal an der Calle 4, bekannt in Santiago de Cuba als eines der unsichersten Orte für diejenigen, die Transportmittel nutzen müssen, Opfer eines Raubs.
Der Journalist Yosmany Mayeta Labrada berichtete an diesem Dienstag auf Facebook über die Beschwerde seines Vaters, Eminaldo Ramírez Mustelier.
Laut seiner Aussage entriss der Angreifer ihm das Telefon, indem er die Hand in seine Tasche steckte, und bedrohte ihn mit einer spitzen Waffe, während er ihm Stillschweigen abverlangte.
Niemand griff ein, obwohl die Szene am helllichten Tag und vor zahlreichen Zeugen stattfand, betonte der Vater des Opfers.
„Heute war es ein Telefon, aber es hätte das Leben meiner Tochter sein können“, äußerte indigniert Ramírez, der betonte, dass es hier um die Sicherheit der Bürger geht, in einem Kontext, in dem die Gewalt an Boden gewinnt.
Der Vater richtete eine direkte Aufforderung an die politischen, justiziellen und polizeilichen Behörden von Santiago de Cuba und fragte, wie lange es noch toleriert werde, dass die Kriminalität in öffentlichen Räumen mit voller Impunität agiere.
Der Vorfall reiht sich in eine Reihe von vorherigen Beschwerden ein, die die Terminal in der Calle 4 als einen ständigen Brennpunkt für Überfälle und Diebstähle kennzeichnen, ohne dass es bisher eine effektive Reaktion der Institutionen gegeben hätte.
La Unsicherheit in Santiago de Cuba hat alarmierende Ausmaße erreicht, mit einer Reihe von gewalttätigen Vorfällen, die eine besorgniserregende Unterschutzstellung der Bürger widerspiegeln. Im Bezirk José Martí wurden zwei junge Kutscher Opfer eines gewalttätigen Überfalls in völliger Dunkelheit, währenddessen sie geschlagen und ihres Pferdegespanns beraubt wurden. Obwohl sie entkommen konnten, löste der Vorfall Kritik an der Passivität der Behörden angesichts der wachsenden Welle der Kriminalität aus.
In den letzten Tagen hat ein Überfall mit einem Messer zwei Personen verletzt auf den Straßen von Santiago, was die allgemeine Angst verstärkt.
Zeugen berichteten, dass die Angreifer in einem stark frequentierten Gebiet mit völliger Straflosigkeit handelten, ohne dass Polizeipräsenz oder eine sofortige Reaktion erfolgten.
In einem weiteren aktuellen Fall wurde ein bewaffneter Räuber von Anwohnern im Stadtteil Agüero-Mar Verde gefasst und auf einem Pfosten in aller Öffentlichkeit festgebunden.
Der Individuum, das versucht hatte, unter Androhung mit einem Klingenwaffe zu stehlen, wurde von den Anwohnern festgehalten, angesichts der Untätigkeit der Behörden, die mehr als eine Stunde gebraucht hatten, um am Ort zu erscheinen.
Dieser Typ von Gemeinschaftsjustiz spiegelt das verlorene Vertrauen in die für die Ordnung zuständigen Institutionen wider.
Además, ein Überfall auf die Zentrale der Gemeindeverwaltung mobilisierte die öffentliche Meinung, nachdem sechs bewaffnete Personen die Wachmänner angegriffen und mehr als fünf Millionen Pesos entwendet hatten.
Die Opfer klagten öffentlich, dass der Vorfall die Arbeiter ohne Lohn ließ, die sofortige Antworten forderten, die nie kamen.
Es wurde ebenfalls über den Mord an einem Wächter in der Genossenschaft Nuevo Mundo in Dos Caminos berichtet, angeblich von Dieben, die versuchten, ihm ein Muli zu stehlen.
Das Opfer wurde brutal angegriffen, und laut Berichten lebte einer der mutmaßlichen Angreifer in der Nähe des Tatorts, was die Angst unter den Bewohnern verstärkte.
Häufig gestellte Fragen zur Unsicherheit und Kriminalität in Santiago de Cuba
Warum gilt die Terminal in der Calle 4 in Santiago de Cuba als unsicher?
Die Haltestelle an der Calle 4 ist bekannt dafür, einer der unsichersten Orte in Santiago de Cuba zu sein, aufgrund der Häufigkeit von Überfällen und Diebstählen. Die Bürger haben wiederholt das Fehlen einer effektiven Reaktion der Institutionen auf diese strafbaren Handlungen gemeldet.
Wie hat die Gemeinschaft auf den Anstieg der Kriminalität in Santiago de Cuba reagiert?
Die Gemeinschaft hat sich entschieden, die Gerechtigkeit in die eigenen Hände zu nehmen, aufgrund der Unzulänglichkeit der Polizei. In mehreren Fällen haben Bürger mutmaßliche Diebe gefangen genommen und festgehalten, was ein Muster der Verzweiflung und des Unmuts angesichts der mangelnden Sicherheit und der vorherrschenden Straflosigkeit widerspiegelt.
Was sind die Folgen, wenn die Bürger eigenständig gegen die Kriminalität vorgehen?
Eigenständig gegen Kriminalität vorzugehen birgt erhebliche Risiken, wie die Möglichkeit von gewaltsamen Auseinandersetzungen und die Fortdauer von extralegalen Praktiken. Diese Handlungen spiegeln die Verzweiflung der Bürger wider, können jedoch auch zu gefährlichen Situationen und einer Verschlechterung der öffentlichen Ordnung führen.
Welches ist die Rolle der Behörden angesichts der zunehmenden Unsicherheit in Santiago de Cuba?
Die Behörden wurden wegen ihrer Untätigkeit und fehlender effektiver Reaktionen auf den Anstieg der Kriminalität in Santiago de Cuba kritisiert. Die Bevölkerung hat ihren Unmut über das Fehlen von Patrouillen und präventiven Maßnahmen geäußert, was viele dazu veranlasst hat, die Wirksamkeit des Justizsystems auf der Insel in Frage zu stellen.
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