Zerschlagung eines geheimen Netzwerks für den Handel mit Flüssiggas in Cienfuegos und Sancti Spíritus

Die Behörden haben ein Netzwerk gestoppt, das Gaszylinder über dem erlaubten Limit aufblies und diese illegal in Cienfuegos und Sancti Spíritus verkaufte. Es laufen derzeit Ermittlungen.

Verkauf von Flüssiggas (Referenzbild)Foto © Televisión Avileña

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Ein geheimes Netzwerk, das sich mit dem illegalen Handel von Flüssiggas beschäftigte, wurde von den Behörden in den Provinzen Cienfuegos und Sancti Spíritus aufgeflogen.

Laut dem offiziellen Profil Las Cosas de Fernanda auf Facebook wurde die Operation darin bestehen, die Gaszylinder über ihr sicheres Limit hinaus zu überladen.

Captura Facebook / Die Dinge von Fernanda

Anstelle der vorgeschriebenen 60 Pfund wurden einige Tanks mit bis zu 80 Pfund gefüllt, was das Risiko von Explosionen erheblich erhöhte.

Das Gas, das aufgrund seiner Knappheit zu einem stark begehrten Gut geworden war, wurde mit Fahrzeugen zu unautorisierten Zielen transportiert, wo es umgefüllt und auf dem informellen Markt zu Preisen verkauft wurde, die weit über dem staatlichen Wert lagen. In der Zwischenzeit zirkulierten die legalen Zylinder ganz normal, ohne Verdacht zu erregen.

Die Intervention der Wirtschaftspolizei beendete diese illegalen Aktivitäten, die nicht nur ein Verbrechen darstellten, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Sicherheit waren.

Die Behörden setzen die Ermittlungen fort, um das gesamte Ausmaß des Netzwerks und der Beteiligten zu bestimmen.

In den letzten Monaten haben mehrere Provinzen mit dem Aufstieg von Netzwerken zu kämpfen gehabt, die sich dem Handel und der Manipulation von Flüssiggas widmen, das zu einer immer begehrteren Ressource geworden ist.

In Artemisa wurde ein Punktchef beschuldigt, einen internen Betrug organisiert zu haben, indem er einen Diebstahl simulierte, um sich mindestens 40 Zylinder anzueignen.

Ebenso wurde in Havanna über ähnliche Einsätze berichtet, wie die Zerschlagung einer Bande, die mit dem Diebstahl und dem illegalen Weiterverkauf von Gaskartuschen beschäftigt war, was die landesweite Ausdehnung des Problems verdeutlicht.

Neben diesen Verbrechen hat das staatliche Verteilungssystem selbst Spannungen erzeugt. In Villa Clara beschlossen die Behörden, den Verkauf von Flüssiggas neu zu organisieren und einzuschränken, was das Unbehagen unter den Verbrauchern erhöhte und das Gefühl von Mangel verstärkte.

Más recientemente, ein Bericht zeigte, wie der Zugang zu Treibstoff zu einem fruchtbaren Boden für die Ungleichheit und Korruption geworden ist, wodurch Familien mit weniger Ressourcen benachteiligt werden und ein Parallelmarkt entsteht, auf dem die Preise die offiziellen Werte bei weitem überschreiten.

Häufig gestellte Fragen zum illegalen Handel mit Flüssiggas in Kuba

Wie operierte das geheime Netzwerk für den Handel mit Flüssiggas in Cienfuegos und Sancti Spíritus?

Das illegale Netzwerk überlud die Gaszylinder über ihre sichere Grenze hinaus, indem einige bis zu 80 Pfund anstatt der erlaubten 60 Pfund gefüllt wurden, was das Risiko von Explosionen erhöhte. Das Gas wurde mit Fahrzeugen zu nicht autorisierten Zielen transportiert und auf dem informellen Markt zu Preisen verkauft, die weit über dem Staatswert lagen.

Welche Risiken birgt der illegale Handel mit Gas für die Bevölkerung?

Der illegale Handel mit liquefiziertem Gas stellt eine ernsthafte Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar, da die Überlastung der Zylinder das Risiko von Explosionen erhöht. Zudem schaffen die Aktivitäten im informellen Markt unsichere Bedingungen für den Transport und die Handhabung von Gas.

Wie ist die aktuelle Situation der Versorgung mit Flüssiggas in Kuba?

Cuba steht vor einer Krise in der Versorgung mit Flüssiggas, die durch längere Unterbrechungen und eine eingeschränkte Verteilung gekennzeichnet ist. Die Provinzen sind auf die pünktliche Ankunft von Schiffen für die Belieferung angewiesen, was landesweite Unsicherheit und Knappheit verursacht. Die Behörden haben restriktive Maßnahmen ergriffen, aber die Situation bleibt kritisch.

Welche Maßnahmen haben die kubanischen Behörden angesichts der Krise mit dem Flüssiggas ergriffen?

Die Behörden haben die Polizeieinsätze zur Zerschlagung illegaler Netzwerke intensiviert und Maßnahmen zur Einschränkung der Verteilung von Flüssiggas implementiert, wobei wesentliche Sektoren wie Gesundheit und Bildung priorisiert werden. Dennoch bleiben die Abhängigkeit von Importen und der Mangel an Liquidität bedeutende Hindernisse zur Lösung der Krise.

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