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Eine langanhaltende Störung in einem Verteilerventil verwandelt eine zentrale Ecke von Cienfuegos in eine ständige Quelle, während Tausende von Litern Trinkwasser vor der Gleichgültigkeit der lokalen Behörden verloren gehen.
Der fotoreportage, der in der offiziellen Zeitung 5 de Septiembre veröffentlicht wurde, zeigt ein Bild, das den Verfall der öffentlichen Dienste in Cienfuegos symbolisiert: ein defekter Wasserhahn, mitten an der Kreuzung der Straßen Santa Elena und Cuartel (Avenida 60 und Calle 43), der seit Monaten unkontrolliert Wasser freisetzt, das für die Wasserversorgung der Stadt bestimmt ist.
Die Leckage, zu jeder Tageszeit sichtbar, erzeugt einen konstanten Fluss, der den Gehweg in eine kleine Quelle verwandelt.
Es geschieht genau während der Versorgungszeiten für die Bevölkerung, was automatisch den Druck in den nahegelegenen Haushalten reduziert und viele Anwohner dazu zwingt, Wasser in Eimern und Kanistern zu transportieren.
Um sie herum hat sich das Gelände in einen mehrere Quadratmeter großen Morast verwandelt, der nie mit Asphalt oder Beton bedeckt war, was den Durchgang für Fußgänger und Fahrzeuge erschwert. Trotz wiederholter Beschwerden ist das Problem nach wie vor ungelöst.
„Viele Beschwerden, die ein oder andere Besuch, aber nichts Greifbares…, kurz gesagt, das Verschwendung geht weiter, und dieses Wasser, so notwendig, geht verloren, ohne dass es irgendeine Möglichkeit gibt, es jemals wieder zurückzugewinnen,“ bedauert der Text.
In der Zwischenzeit geht die Flüssigkeit – so rar und notwendig – Tag für Tag verloren, ein Symbol der offiziellen Nachlässigkeit und eines Landes, in dem der Verfall bis in die Rohre eindringt.
Dies geschieht, während mehrere kubanische Provinzen eine Trockenperiode durchlaufen, die die Versorgungszyklen verlängert hat, gelegentlich auf mehrere Monate ohne Erhalt des lebenswichtigen Wassers durch die Wasserleitungen.
Ebenso sind Hunderttausende von Kubanern auf die Versorgung durch Wasserwagen angewiesen, auch wegen der Störungen bei der Pumpenarbeit aufgrund der langen Stromausfälle und Schäden an der Ausrüstung.
Según Yorgi Luis Gómez Solano, stellvertretender Direktor der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen in Ciego de Ávila, geht in der zentralen Stadt rund 30 % des Wassers in den Leitungen aufgrund des schlechten Zustands des Netzes verloren, das zu Beginn des letzten Jahrhunderts gebaut wurde und ebenfalls durch Sedimente des Grundwassers beeinträchtigt ist.
Die Bildung echter Pfützen durch die Wasserverschwendung auf den Straßen ist nicht nur ein Zeichen von Ineffizienz, sondern auch ein ernsthaftes Risiko in Zeiten, in denen Kuba eine epidemiologische Krise durchläuft aufgrund der Zirkulation mehrerer Serotypen von Dengue, Chikungunya, Oropouche und Hepatitis.
Die Mücken, Übertrager mehrerer dieser Krankheiten, vermehren sich in jeder Ansammlung von Wasser, einschließlich Pfützen und Abwasserkanälen, eine Situation, die durch die Unzulänglichkeit der sanitären und hygienischen Dienste verschärft wird.
Häufig gestellte Fragen zur Wasserk Krise in Kuba
Wie ist die aktuelle Situation der Wasserversorgung in Cienfuegos?
In Cienfuegos hat eine lange Störung an einem Verteilungsventil eine zentrale Ecke in eine ständige Quelle verwandelt, wobei tausende Liter Trinkwasser verloren gehen. Das Problem besteht weiterhin trotz der Beschwerden der Bürger und des Mangels an effektiven Antworten von den Behörden. Diese Situation symbolisiert den Verfall der öffentlichen Dienste in der Region.
Wie wirkt sich die Wasserkrise auf andere Provinzen Kubas aus?
Die Wasserkrise in Kuba ist nicht ausschließlich auf Cienfuegos beschränkt. Auch Provinzen wie Santiago de Cuba und Havanna stehen vor erheblichen Problemen aufgrund von Trockenheit und Pumpenausfällen. In Santiago de Cuba sind etwa 400.000 Menschen von der Abwesenheit von Trinkwasser betroffen. Die Situation wird durch Stromausfälle und das Fehlen geeigneter Infrastruktur verschärft.
Welche Auswirkungen haben die Stromausfälle auf die Wasserversorgung in Kuba?
Los apagones recurrentes en Kuba komplizieren die Wasserversorgung, da sie die notwendigen Pumpen für die Verteilung lahmlegen. In Havanna beispielsweise haben die Stromausfälle die Wasserförderung unterbrochen und ganze Stadtviertel ohne Zugang zu dem lebenswichtigen Nass zurückgelassen. Diese Situation spiegelt die Verschlechterung des öffentlichen Dienstes auf der Insel wider.
Welche Maßnahmen ergreifen die kubanischen Behörden, um die Wasserkrise zu bewältigen?
Die kubanischen Behörden haben zu einer "effizienteren Nutzung" der Ressourcen aufgerufen und Notmaßnahmen wie die Reparatur von Systemen und die Beseitigung von Leckagen umgesetzt. Dennoch haben diese Maßnahmen nicht dazu beigetragen, die Verzweiflung der Bevölkerung zu mildern, die weiterhin unter dem Mangel an effektiven Lösungen leidet.
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