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Das kubanische Regime gab am Montag die Gründung des ersten Konsortiums für Künstliche Intelligenz (KI) des Landes bekannt, eine Organisation, die 22 Gründungsmitglieder aus Universitäten, staatlichen Institutionen und Technologieunternehmen vereinen wird.
Das Projekt, das am Eröffnungstag der Internationalen Messe von Havanna (FIHAV) 2025 vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die nationale Zusammenarbeit im Bereich Innovation zu stärken und auf eine angebliche größere "digitale Souveränität" hinzuarbeiten.
Laut Prensa Latina
Torralba bestätigte, dass das Hauptziel darin besteht, die derzeit isoliert in Kuba durchgeführten Bemühungen zu integrieren und ein kollaboratives Netzwerk zu schaffen, um Kenntnisse, Projekte und technologische Lösungen auf der Basis von KI auszutauschen.
Die Ankündigung erfolgt im Rahmen der Präsentation des ersten Raums, der der Künstlichen Intelligenz im Land gewidmet ist, einem digitalen Ökosystem, das Projekte zu den Themen intelligente Städte, Gesundheit, Kunst, Bildung und Industrie bündelt.
Laut dem Direktor wird die Gründung des Konsortiums Kuba ermöglichen, aktiv an internationalen Foren für künstliche Intelligenz teilzunehmen und sich um Projekte für globale technologische Zusammenarbeit zu bewerben, außerdem wird es die Ausbildung und die Entwicklung eigener Lösungen fördern.
„Wir möchten mit unseren eigenen Problemen und in unseren Kontexten arbeiten, damit die künstliche Intelligenz wirklich der kubanischen Wirtschaft und Gesellschaft dient“, betonte Torralba und hob die Bedeutung hervor, KI-Modelle zu trainieren, die an die Sprache und Realität des Landes angepasst sind.
Unter den genannten Projekten befindet sich „Cecilia“, eine generative KI, die von der Universität Havanna entwickelt wurde und darauf abzielt, die natürliche Sprache des kubanischen Spanisch besser zu verstehen.
In der ersten Sitzung der FIHAV erklärte der Regierungsleiter Miguel Díaz-Canel Bermúdez, dass “eine Messe unter den gegenwärtigen Bedingungen eine Ausdruck unserer Resilienz und unseres Konzepts des kreativen Widerstands ist.”
Laut einem Beitrag der Präsidentschaft von Kuba auf ihrem Facebook-Profil erklärte der Regierungschef, dass das Ziel des Regimes nicht nur darin besteht, das Embargo der Vereinigten Staaten zu widerstehen, sondern dies „mit Kreativität, mit Entwicklung, mit Allianzen, mit Wissenschaft und Innovation“ zu tun.
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